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Ernst Tugendhat: Ideen zur Anthropologie<br>Fünfte Vorlesungsreihe des Nietzsche-Kollegs der Stiftung Weimarer Klassik


Mit dem Philosophen Ernst Tugendhat als Gastprofessor setzt das Nietzsche-Kolleg der Stiftung Weimarer Klassik ab 25. April seine Reihe von Vorlesungen zu Nietzsche und Fragen der Gegenwart fort. Tugendhat (Jahrgang 1930), der nach einem Studium an der Stanford University (USA) im Jahr 1949 zunächst nach Freiburg ging, um sich mit der Philosophie Heideggers auseinanderzusetzen, sucht das Philosophische im gesunden Menschen-verstand. Er lebt heute in Venezuela und Tübingen und gehört zu jenen kritischen Stimmen, die davor warnen, Nietzsche zu sehr als »modernen Zeitgenossen« zu feiern und seinen Angriff auf die menschliche Gleichheit zu bagatellisieren.
In seinem Weimarer Vortragszyklus wird er Ideen zur Anthropologie vorstellen. Die erste Vorlesung am 25. April, 18.15 Uhr, trägt den Titel »Nietzsche und die philosophische Anthropologie: Das Problem der immanenten Transzendenz«. Weitere Termine: 26. April »Die anthropo-logischen Wurzeln der Religion und der Mystik«; 8. Juli »Das Ich-Sagen«; 9. Juli »Der praktische Selbstbezug und das Gute« sowie am 10. Juli »Das Sichverhalten zum Leben und zum Tod«.

Die im Jahr 2000 begonnene Vorlesungsreihe des Nietzsche-Archivs wird in Zusammenarbeit mit der Fakultät Medien der Bauhaus-Universität veranstaltet. Die öffentlichen Vorlesungen finden jeweils um 18.15 Uhr im Oberlichtsaal der Universität, Geschwister-Scholl-Straße 8, statt.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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