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»Faust« für die Ewigkeit – Pilotprojekt der Herzogin Amalia Bibliothek zur Sicherungsverfilmung

Teile der Faust-Sammlung, mittelalterliche Handschriften sowie seltene Bücher des 16. bis 20. Jahrhunderts aus dem Bestand der Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar sollen ab Februar 2003 im Rahmen eines Pilotprojektes zur Sicherungsverfilmung von Bibliotheksgut digitalisiert und verfilmt werden. Für die technische und personelle Ausstattung des Projekts stellt die Zentralstelle für Zivilschutz des Bundesverwaltungsamtes der Stiftung Weimarer Klassik 400 000 Euro zur Verfügung. Ziel des Vorhabens ist es, analog zum bereits existierenden Programm zur Verfilmung von Archivalien geeignete Verfahren auch für Bibliotheksbestände zu entwickeln, um sie in einem zweiten Schritt bundesweit anwenden zu können. Die Weimarer Bibliothek mit einem Bestand von rund einer Million Bücher wird die erste in Deutschland sein, die die neuen Möglichkeiten der Konversion digitaler Daten auf Color-Mikrofilme in einer Art Versuchsreihe prüfen wird. Bis zum Jahresende 2004 sollen insgesamt rund 200 besonders wertvolle Titel auf entsprechend dauerhaft lagerfähigen Filmen gespeichert sein.

Über das Pilotprojekt, die neuen technischen Verfahren sowie Schritte ihrer Umsetzung werden sich Vertreter der Zentralstelle für Zivilschutz, der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, des Thüringer Hauptstaatsarchivs sowie des Fraunhofer Instituts für Physikalische Messtechnik (Freiburg i. Br.) als Kooperationspartner morgen in Weimar verständigen.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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