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Fulminanter Abschluss – Konzertreihe »Klingendes Schloss« lädt zum letzten Akt des Schubert-Zyklus ein

Zur Programmübersicht »Klingendes Schloss« 2017

Am Sonntag, 17. September, um 11 Uhr schließt die Konzertreihe »Klingendes Schloss« ihren Zyklus »Was Goethe versäumt hat: Schubert in Weimar« mit einer fulminanten Matinee ab. Im Festsaal des Weimarer Stadtschlosses bringt das Armida Quartett zunächst »Tod und das Mädchen« zu Gehör, bevor es, gemeinsam mit Martin Spangenberg, Klarinette, Paul-Gregor Straka, Fagott, Amanda Kleinbart, Horn, und Matthew McDonald, Kontrabass, den Zyklus mit dem »Oktett F-Dur« würdig ausklingen lässt. Karten sind im Vorverkauf am Stand der Klassik Stiftung in der Tourist-Information erhältlich.

Der auf drei Jahre angelegte Zyklus »Was Goethe versäumt hat: Schubert in Weimar« nimmt Bezug auf das Jahr 1816, als Goethe eine Sendung ihm gewidmeter Lieder des jungen Franz Schubert (1797–1828) ungeöffnet nach Wien zurückschicken ließ. Goethe ahnte nicht, dass Schubert wie kein anderer Komponist mit seinem Liedschaffen den Namen des Dichters und viele seiner Gedichte in alle Welt tragen würde.

Von Juli 2015 in bis September 2017 erklangen in der Falkengalerie und im Festsaal des Weimarer Stadtschlosses sowie im Schloss und in der Orangerie Belvedere neben Schuberts Goethe-Liedern unter anderem der Schwanengesang, mehrere Streichquartette, das Forellenquintett und Chormusiken in insgesamt sechs Konzerten.

Seit dem spektakulären Erfolg beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2012, bei dem das Armida Quartett mit dem ersten Preis, dem Publikumspreis sowie sechs weiteren Sonderpreisen ausgezeichnet wurde, hat sich die Karriere des jungen Berliner Streichquartetts rasant weiter entwickelt. Von 2014 bis 2016 war das Quartett in der BBC Reihe „New Generation Artists“ mit zahlreichen Konzerten und Rundfunkaufnahmen unterwegs. Vergangene Saison war das Quartett in der renommierten Konzertreihe »Rising Stars« der großen Konzerthäuser Europas mit über 20 Konzerten vertreten. 2018 gastiert das Quartett erstmals in den USA.

Die regelmäßige Zusammenarbeit mit anderen Künstlern ist dem Armida Quartett ein großes Anliegen – die Musiker haben bereits mit Anna Prohaska, Thomas Hampson, Tabea Zimmermann und Jörg Widmann zusammen gearbeitet. In der Matinee im Festsaal spielen sie gemeinsam mit folgenden Künstlern:

Martin Spangenberg, Klarinette, begann seine Karriere als Soloklarinettist bei den Münchner Philharmonikern. Ab 1996 unterrichtete er zusätzlich im Fach Klarinette an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar, seit 2013 ist er in gleicher Funktion an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin tätig.

Amanda Kleinbart, Horn, studierte bei Sibylle Mahni und Marie-Luise Neunecker. Nach Mitgliedschaft im European Union Youth Orchestra und einem Praktikum beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin wurde sie als Solohornistin im Saarländischen Staatsorchester engagiert. Seit 2014 ist sie Mitglied des NDR Elbphilharmonie Orchesters in Hamburg und war Mitglied im Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung von Claudio Abbado. Sie gewann 2011 das Stipendium des Deutschen Musikwettbewerbs und den Münchner Richard-Strauss-Wettbewerb 2014. 

Paul-Gregor Straka, Fagott, wurde 1989 in Berlin geboren. Er erhielt seinen ersten Fagottunterricht bei Prof. R. Luft an der HFM »Hans Eisler« Berlin und später bei Prof. E. Hübner an der Universität der Künste Berlin. Seit April 2014 ist er stellv. Solo-Fagottist an der Deutschen Oper Berlin.

Matthew McDonald, Kontrabass, begann 1996 sein Studium an der Canberra School of Music der Australian National University bei Max McBride, setzte es später in Sydney bei Kees Boersma fort und absolvierte sein Konzertexamen an der HFM »Hanns Eisler« in Berlin bei Esko Laine. Darauf folgten Engagements in Solopositionen beim Ensemble Modern, beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Derzeit ist Matthew McDonald erster Solo-Bassist bei den Berliner Philharmonikern.

Die Konzertreihe steht unter der künstlerischen Leitung von Liese Klahn-Albrecht.

Veranstaltungsdaten

Konzertreihe »Klingendes Schloss«
»Was Goethe versäumt hat: Schubert in Weimar V«
Sonntag, 17. September | 11 Uhr
Stadtschloss Weimar | Festsaal
Burgplatz 4 | 99423 Weimar

Programm

Streichquartett »Tod und das Mädchen« d-Moll, D 810
Oktett F-Dur, D 803

Armida Quartett

Martin Funda, Violine
Johanna Staemmler, Violine
Teresa Schwamm, Viola
Peter-Philipp Staemmler, Violoncello

Martin Spangenberg, Klarinette
Paul-Gregor Straka, Fagott
Amanda Kleinbart, Horn
Matthew McDonald, Kontrabass

Eintritt

Erw. 25 Euro, erm. 15 Euro
Für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre ist der Eintritt frei.

Kartenreservierung und Vorverkauf

Stand der Klassik Stiftung Weimar in der Tourist-Information
Markt 10 | 99423 Weimar
Tel +49(0) 3643 | 545-400
Fax +49(0) 3643 | 41 98 16
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