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Gelebte Barmherzigkeit – »Die heilige Elisabeth von Thüringen« ist Gegenstand der Veranstaltungsreihe »Sichtbarer Glaube«

Am Sonntag, 20. Januar, um 11 Uhr präsentieren Prof. Dr. Martin Winter, evangelisch-lutherischer Theologe, und Susanne Schroeder, Kunsthistorikerin der Klassik Stiftung Weimar, im Rahmen der Matinee »Sichtbarer Glaube« ein bislang selten gezeigtes kunsthandwerkliches Objekt aus den Sammlungen der Klassik Stiftung. Der Bildteller aus Porzellan zeigt die heilige Elisabeth von Thüringen und weist auf das verschollene Hauptwerk der Weimarer Malerin Louise Seidler hin. Deren monumentales Bild, welches Großherzog Carl August in Auftrag gab und 1826 auf die Wartburg bringen ließ, wurde dort mit Begeisterung aufgenommen und bewegte viele gläubige Menschen aus der Umgebung zu Pilgerreisen an diesen Ort.

Die als heilige Elisabeth von Thüringen bekannte ungarische Königstochter und thüringische Landgräfin (1207–1231) gehörte im 19. Jahrhundert zu den am meisten verehrten Heiligen. Viele Künstler bewahrten ihr Andenken mit Szenen aus ihrem vorbildlich christlichen Leben.

Heiner Donath begleitet die Matinee auf der Gitarre mit Stücken von Fernando Sor und Johann Kasper Mertz.

Die Reihe »Sichtbarer Glaube« thematisiert noch bis April 2013, jeweils am dritten Sonntag des Monats, Heiligenattribute in der Kunst.

Veranstaltungsdaten
Gelebte Barmherzigkeit. »Die heilige Elisabeth von Thüringen«
nach dem verschollenen Gemälde der Louise Seidler (um 1830)
Sonntag, 20. Januar 2013, 11 Uhr
Stadtschloss Weimar
Burgplatz 4 | 99423 Weimar
Eintritt: Erw. 3€ | Schüler 1€

Theologe: Prof. Dr. Martin Winter (ev.-luth.)
Kunsthistorikerin: Susanne Schroeder
Musik: Heiner Donath, Gitarre

Besucherinformation
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Fax +49(0) 3643 | 419816
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