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Goethe- und Schiller-Archiv erwirbt Teilnachlass von Johann Daniel Falk

Einen Teilnachlass des Schriftstellers, Philanthropen und Pädagogen Johannes Daniel Falk hat das Weimarer Goethe- und Schiller-Archiv erworben. Zu den aus Privatbesitz erworbenen Schriftstücken zählen mehrere eigenhändige Manuskripte und Briefe Falks sowie Tagebücher, Korrespondenzen und Erinnerungsstücke von Familienangehörigen.

Mit den Neuerwerbungen kann das Archiv seinen bereits vorhandenen Bestand an Archivalien zu Johannes Daniel Falk um wichtige Stücke ergänzen. Werkmanuskripte, Korrespondenzen und Familienpapiere aus Falks Nachlass sind bereits seit dem 19. Jahrhundert im Bestand des Goethe- und Schiller-Archivs. Den Neuankauf nimmt das Archiv nun zum Anlass, das gesamte Material zu erschließen und zu restaurieren.

Johannes Daniel Falk (1768-1826), der sich 1797 in Weimar niederließ, gilt als eine der zentralen Personen des klassischen Weimar. Für das Herzogtum Sachsen-Weimar und Eisenach war er während der napoleonischen Besatzungszeit von 1806 bis 1813 als Dolmetscher und Gesandter tätig. Zusammen mit dem Stiftsprediger Carl Friedrich Horn gründete er im Mai 1813 die „Gesellschaft der Freunde in der Noth“, die in Armut und Bedürftigkeit geratene Kinder und Jugendliche unterstütze. Heute weitgehend unbekannt ist, dass Falk mit dem Lied „O du fröhliche, o du selige …“ auch eines der schönsten Weihnachtslieder verfasst hat.

 

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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