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Goethes »Schule des Sehens«

Mit Reproduktionsgrafik nach Raffael aus der Goetheschen Sammlung macht eine Ausstellung bekannt, die die Stiftung Weimarer Klassik vom 23. August bis zum 20. Oktober in der Dienerwohnung von Goethes Haus am Frauenplan zeigt. Vorgestellt wird eine Auswahl der rund 400 Blätter nach Raffael, die der Dichter für seine Sammlung zusammentrug. Die rund 70 Arbeiten aus vier Jahrhunderten, darunter Blätter von Marcantonio Raimondi, Marco Dente, Agostino Venetiano und Ugo da Carpi, stehen exemplarisch für die intensive Beziehung Goethes zu dem bedeutenden und meistreproduzierten Künstler der italienischen Hochrenaissance. Sie zeugen vom vielfältigen Interesse des Sammlers an Raffaels Kunst und Person, von Raffaels Wirkung auf Generationen von Reproduktionsgrafikern sowie von Goethes Wirken als Kritiker und Förderer dieser Grafik. Die Bildexponate werden ergänzt durch Bücher aus Goethes Bibliothek, die der Dichter nutzte, wenn er sich mit der Grafik, die er als »Schule des Sehens« betrachtete, auseinandersetzte.


Die Ausstellung, die auch der Frage nach dem Anspruch und der Funktion von Reproduktionsgrafik nachgeht, entstand im Rahmen des Dr.-Heinrich-Weber-Preises für junge Nachwuchswissenschaftler.


Sie ist dienstags bis sonntags jeweils von 9 bis 18 Uhr zu besichtigen.
Bitte beachten:
Ein Presserundgang durch die Ausstellung findet am 22. August, 11 Uhr, statt. Eröffnung ist am selben Tag um 17 Uhr.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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