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Goethes Steintafel wieder am alten Platz

Nach altem Vorbild rekonstruiert und an historischer Stelle wieder angebracht wurde die Steintafel im Garten von Goethes Gartenhaus. Die Tafel mit dem Goetheschen Epigramm »Hier gedachte still ein Liebender seiner Geliebten« hatte der Dichter 1782 als Huldigung für Charlotte von Stein anbringen lassen. Der Text, der u.a. in einer Abschrift der Luise von Göchhausen im Goethe- und Schiller-Archiv erhalten ist, wurde sieben Jahre später bei Göschen in Leipzig erstmals gedruckt und später mehrfach umgearbeitet.
Bei der jetzt zu sehenden Inschrifttafel handelt es sich bereits um die dritte Kopie des Originals. Die letzte Tafel mußte 2001 entfernt werden, weil sie zersprungen war. Eine Kabinettausstellung im »Erdsälchen« von Goethes Gartenhaus wird alle drei Tafeln sowie Text- und Bilddokumente zu ihrer Geschichte ebenso wie zur Rezeption von Goethes Epigramm vorstellen.
Die neue Tafel wird am 27. Juni, 14 Uhr, wieder eingeweiht.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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