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Haus »Hohe Pappeln« mit van de Velde-Interieur – Ab 1. Juni für Besucher offen


Das Weimarer Wohnhaus »Hohe Pappeln« des belgischen Architekten Henry van de Velde wird ab 1. Juni nach knapp dreijähriger Schließung wieder für Besucher öffnen. Die Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen – nach einem Besitzerwechsel Mieter des Objektes – zeigt in der ersten Etage des Hauses, das noch immer als eine Ikone der Moderne gilt, Möbel, die von van de Velde 1904 für die zeitweise in Weimar lebende Familie des Schriftstellers Max von Münchhausen entworfen wurden. Die nahezu komplett erhaltene Einrichtung für sieben Zimmer wurde seit 1999 mit Unterstützung durch das Land Thüringen, die Kulturstiftung der Länder und des Bundes stückweise für insgesamt 385 000 Euro angekauft. Knapp 100 Jahre, nachdem die Möbel in der Werkstatt der Firma Scheidemantel in Weimar gebaut wurden, sind sie jetzt vollständig an ihren Ursprungsort zurückgekehrt. Im Haus »Hohe Pappeln« ist das bislang wenig bekannte Interieur, darunter ein Speisezimmer, Teile eines Arbeits- und Damenzimmers, erstmals öffentlich zu sehen.
Ein Presserundgang durch die neu ausgestatteten Raume des Hauses in der Belvederer Alle 58 findet am 27. Mai, 11 Uhr, statt.
Öffnungszeiten des Hauses »Hohe Pappeln« ab 1. Juni: täglich außer montags von 13 bis 18 Uhr

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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