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»Hier ists jezt unendlich schön« – Detlef Jena spricht über Goethes Besuche im Dessau-Wörlitzer Gartenreich

Am Donnerstag, 27. April, um 17 Uhr widmet Detlef Jena sich in der Petersen-Bibliothek des Goethe- und Schiller-Archivs der Beziehung zwischen den Kulturlandschaften Dessau-Wörlitz und Weimar, die aus Goethes Reisen in den Jahren 1776 bis 1797 resultiert.

Nur im Mai 1778 fand Goethe es im Wörlitzer Park »unendlich schön«, nur im Mai 1778 umspannten eiserne Reifen seine Brust, nahmen ihm die Luft zum Atmen. Es war ein Konflikt zwischen künstlerischer Ästhetik, eigenem Sendungsbewusstsein und großer Politik, der seinen Weg nach Wörlitz immer wieder begleiten sollte. Zwischen Dessau-Wörlitz und Weimar entstand so eine enge Verbindung, bei der das Erbe Johann Joachim Winckelmanns eine nicht unerhebliche Rolle spielte.

Der Osteuropahistoriker Detlef Jena veröffentlichte zahlreiche Schriften über die Beziehungen zwischen Russland und Westeuropa. Von 1985 bis 1991 war er Professor für Osteuropäische Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Seit 1993 erscheint seine Kolumne »Marginalien zur Geschichte« in der Thüringischen Landeszeitung.

Veranstaltungsdaten

»›Hier ists jezt unendlich schön‹ – Goethe als treuer Heinrich im Wörlitzer Park des Jahres 1778«
Vortrag von Prof. Dr. Detlef Jena, Rockau
Donnerstag, 27. April | 17 Uhr
Goethe- und Schiller-Archiv | Petersen-Bibliothek
Die Teilnahme ist kostenfrei.

 

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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