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»If a man were porter of hell gate« – Roland Weidle eröffnet die Vortragsreihe »Shakespeares Dante«

Am Donnerstag, 5. November, um 18 Uhr spricht Prof. Dr. Roland Weidle, Bochum, im Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek über Dantes und Shakespeares Darstellungen der Unterwelt. Es ist der erste von insgesamt drei Vorträgen zum Thema »Shakespeares Dante«. Die gemeinsame Vortragsreihe der Herzogin Anna Amalia Bibliothek und der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft findet anlässlich der Ausstellung »Dante, ein offenes Buch« statt. Noch bis 26. Juni 2016 ist die Ausstellung im Renaissancesaal des Historischen Bibliotheksgebäudes zu sehen. Die Teilnahme an den Vorträgen und der Eintritt in die Ausstellung sind kostenfrei.

Wie viel Dante kannte Shakespeare? (Wie) beeinflusste der italienische Dichter Shakespeare und insbesondere dessen Vorstellungen von der Hölle? Auf welche Quellen konnte Shakespeare überhaupt zurückgreifen? Diesen und weiteren Fragen widmet sich Roland Weidle in seinem Vortrag. Anhand ausgewählter Textbeispiele beleuchtet er Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Dantes »Inferno« und Shakespeares Hölle.

Roland Weidle ist Inhaber der Lehrstuhls für englische Literatur der Frühen Neuzeit an der Ruhr-Universität Bochum. Seine Forschungsinteressen gelten Shakespeare, der Literatur der Renaissance, zeitgenössischer Literatur und transmedialer Narratologie. Er ist Vizepräsident der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft.

Einen weiteren Vortrag im Rahmen der Reihe »Shakespeares Dante« hält Dieter Fuchs, Wien, am Donnerstag, 12. November. Sein Thema: »Shakespeares ›Hamlet‹ und Dantes ›Divina Commedia‹. Paolo & Francesca Rimini«. Claudia Olk, Berlin, schließt die Reihe am Donnerstag, 26. November, mit dem Vortrag »Beckett, Dante, Shakespeare und der Lobster«.

Veranstaltungsdaten
»If a man were porter of hell gate«
Dantes »Inferno« und Shakespeares Hölle
Vortrag von Prof. Dr. Roland Weidle, Bochum
Donnerstag, 5. November 2015 | 18 Uhr
Herzogin Anna Amalia Bibliothek | Studienzentrum
Platz der Demokratie 4 | 99423 Weimar
Der Eintritt ist frei.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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