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»Im Schatten der Titanen« – Peter Gülke spricht im Goethe- und Schiller-Archiv über Christian August Vulpius

Am Mittwoch, 28. Januar, um 18 Uhr spricht Prof. Dr. Peter Gülke in der Petersen-Bibliothek über den Schriftsteller Christian August Vulpius (1762–1827) und dessen Roman »Rinaldo Rinaldini, der Räuberhauptmann«. Die Veranstaltung ist Teil der gemeinsamen Vortragsreihe »Im Schatten der Titanen – Literarische Texte der Weimarer Goethe-Zeit« der Freundesgesellschaft des Goethe- und Schiller-Archivs und der Gesellschaft Anna Amalia Bibliothek.

Christian August Vulpius‘ »Rinaldo Rinaldini, der Räuberhauptmann« zählt zu den größten Bucherfolgen der Goethe-Zeit und doch fand sein Gesamtwerk bis heute kaum Beachtung. Der Vortrag beleuchtet Leben und Schaffen des Autors, Dramaturgen, Übersetzers, Historikers und Bibliothekars Vulpius und widmet sich insbesondere der Frage, was uns der sprichwörtlich gewordenen »Rinaldo Rinaldini« über die Lesekultur seiner Zeit verrät.

Peter Gülke wurde 1934 in Weimar geboren, wo er derzeit wieder lebt. Er studierte Violoncello, Musikwissenschaft, Germanistik, Romanistik und Philosophie an der Hochschule für Musik in Weimar und an den Universitäten Jena und Leipzig. 2003 ernannte ihn die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar zum Ehrensenator. Er war unter anderem Generalmusikdirektor in Dresden, Weimar und Wuppertal. Als Professor unterrichtete er Dirigieren in Freiburg im Breisgau und Musikwissenschaft an der Universität Basel. Er ist Herausgeber von kritischen Noteneditionen und Autor zahlreicher musikwissenschaftlicher Werke, unter anderem über Rousseau, Mozart, Beethoven, Schubert, Brahms, Bruckner, Debussy, Janácek, Schönberg, Berg, Lutoslawski und Petterson. 2014 erhielt Peter Gülke den Ernst von Siemens Musikpreis.

Veranstaltungsdaten
Christian August Vulpius: »Rinaldo Rinaldini, der Räuberhauptmann«
Vortrag von Prof. Dr. Peter Gülke
Mittwoch, 28. Januar 2015 ? 18 Uhr
Goethe- und Schiller-Archiv ? Petersen-Bibliothek
Hans-Wahl-Straße 4 ? 99425 Weimar

Der Eintritt ist frei.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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