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»Im Schatten der Titanen« – Vortrag im Goethe- und Schiller-Archiv widmet sich Johanna Schopenhauers »Gabriele. Ein Roman«

Am Mittwoch, 16. Oktober, um 18 Uhr spricht Dr. Bernhard Fischer, Direktor des Goethe- und Schiller-Archivs, zu Johanna Schopenhauers (1766–1838) »Gabriele. Ein Roman«. Der Vortrag setzt die gemeinsame Reihe »Im Schatten der Titanen – Literarische Texte der Goethe-Zeit« der Freundesgesellschaft des Goethe- und Schiller-Archivs und der Gesellschaft Anna Amalia Bibliothek fort.

Johanna Schopenhauer, Mutter des Philosophen Arthur Schopenhauer, lebte von 1806 bis 1829 in Weimar. Als Salonnière war sie eng verbunden mit Johann Wolfgang von Goethe, seinem Kreis und seiner Familie, mit Carl Ludwig Fernow, Carl Bertuch und Johannes Daniel Falk. Nach dem Verlust ihres Vermögens publizierte Johanna Schopenhauer die dreibändige »Gabriele« 1819/1821 zum Broterwerb. Der Geheime Rat befand das Werk nach der Lektüre Ende Juni 1822 für »Gut, sehr gut«. Was kann er gemeint haben?

Bernhard Fischer studierte deutsche Philologie, Kunstgeschichte und Philosophie in Bonn und promovierte dort 1984 mit einer Studie zu Thomas Bernhards Erzählung »Gehen«. Von 1992 bis 2007 war er Leiter des Cotta-Archivs im Deutschen Literaturarchiv Marbach. Er ist Mitglied der Historischen Kommission für Thüringen, Mitglied des Programmbeirats der Casa di Goethe in Rom und Vorstandsvorsitzender der Deutschen Schillerstiftung von 1859.

Veranstaltungsdaten
»Johanna Schopenhauer: Gabriele. Ein Roman«
Vortrag von Dr. Bernhard Fischer, Weimar
Mittwoch, 16. Oktober 2013 | 18 Uhr
Goethe- und Schiller-Archiv | Petersen-Bibliothek
Hans-Wahl-Straße 4 | 99425 Weimar
Der Eintritt ist frei.

Kontakt
Freundesgesellschaft des Goethe- und Schiller-Archivs
Dr. Ulrike Bischof
Hans-Wahl-Straße 4 | 99425 Weimar
TEL +49 (0) 3643 545-245
FAX +49 (0) 3643 545-241
info@freunde-gsa.de
www.freunde-gsa.de

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