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Inschrifttafel am Dessauer Stein in der Kur


Die Inschrifttafel am Dessauer Stein im Ilmpark muß in die Kur. Bis zum Frühjahr 2006 wird die Sandsteinplatte, die Herzog Karl August im August 1787 anbringen ließ, im Mellinger Restaurierungsatelier pons asini restauriert. Mit der Widmung FRANCISCO DESSAVIAE PRINCIPI wollte der Herzog an die enge Verbindung seines Hauses zu dem Fürsten Leopold III Friedrich Franz von Anhalt-Dessau, dem Schöpfer des Wörlitzer Parkes, erinnern. Die Wörlitzer Anlagen waren eine wichtige Inspirationsquelle für die Gartengestaltung im Ilmtal. Für rund 5000 Euro aus dem Spendenaufkommen der Abteilung Gärten und Parke der Klassik Stiftung soll die Tafel konserviert und überarbeitet sowie die Inschrift neu vergoldet werden.
Der Dessauer Stein ist ein frühes Zeugnis für die Gestaltung des Ilmparks. Der etwa fünf Meter hohe Felsblock stammt aus dem Steinbruch jenseits der Belvederer Alle und wurde am 1. November 1782 als »Point de vue« im Park aufgestellt. Für die weitere künstlerische Gestaltung gewann Goethe seinen Leipziger Zeichenlehrer, den Maler Adam Friedrich Oeser, mit dem er auch über eine Inschriftplatte diskutierte.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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