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Ist das Goethe-Nationalmuseum ein Literaturmuseum?

„Ist das Goethe-Nationalmuseum ein Literaturmuseum?“ – dieser Frage geht die Klassik Stiftung Weimar zusammen mit dem Freundeskreis des Goethe-Nationalmuseums e. V. in einer gemeinsamen Tagung vom 2. bis zum 3. November 2006 nach. Unter dem Motto „Entliterarisierung Weimars?“ beschäftigen sich Literaturwissenschaftler und Museumsleute mit der Frage, wie Literaturmuseen heute beschaffen sein müssen, um weiterhin Wirkung zu erzielen. Konkrete Beispiele für die Vermittlung von Literatur, für die Standards und die Vielfalt von Literaturmuseen, sind dabei unter anderen das Weimarer Goethe-Nationalmuseum, das Literaturmuseum der Moderne in Marbach sowie das Buddenbrookhaus in Lübeck.

Gerade die Vermittlung der Weimarer Klassik und  ihrer wichtigsten Vertreter Goethe, Schiller, Herder und Wieland fällt nicht leicht, aufgrund der zahlreichen politischen, geistigen und gesellschaftlichen Entwicklungen, auf die diese Epoche zurückgeht. Wo diese Vermittlung jedoch – gerade in der Klassikerstadt Weimar – ausbleibt, ist mehr vertan als bloß eine pädagogische Möglichkeit und mehr übersehen als die Pflichten der Vermittlung des Kulturerbes.

Die Tagung wird unterstützt vom Kultusministerium des Freistaates Thüringen, von der Hamburger Stiftung für Wissenschaft und Kunst sowie von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

„Entliterarisierung Weimars? Ist das Goethe-Nationalmuseum ein Literaturmuseum?“
Gemeinsame Tagung der Direktion Museen der Klassik Stiftung Weimar und des Freundeskreises des Goethe-Nationalmuseums e.V. zum Verhältnis von Ort und Wort im Zeichen von Bildung und Kultur.
Tagungsleitung: Prof. Dr. Stefan Matuschek, Friedrich-Schiller-Universität Jena und Prof. Dr. Hans Wißkirchen, Buddenbrookhaus und Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften
2. bis 3. November 2006, Goethe-Nationalmuseum, Frauenplan 1, 99423 Weimar.
Eintritt frei.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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