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Keine Fusion ohne Finanzsicherheit



Die Stiftung Weimarer Klassik stoppt die Vorbereitungen für die Fusion mit den Kunstsammlungen zu Weimar, die zum 1. Januar 2003 vollzogen werden sollte.
Das erklärte Stiftungspräsident Hellmut Seemann am Freitag in Weimar. Mit der Entscheidung der Stadt, sich ab dem Jahr 2003 aus der Finanzierung der Stiftung zurückzuziehen, fehle die Basis für das geplante Zusammengehen. Das im Dezember 2001 zwischen Bund, Land und der Stadt Weimar unterzeichnete Finanzierungsabkommen, in dem sich die Stadt Weimar verpflichtete, Stiftung und Kunstsammlungen mit den bisherigen Anteilen bis zum Jahr 2006 weiter zu finanzieren, sei unabdingbare Voraussetzung für die Fusion. Aufgrund der veränderten Situation, so der Stiftungspräsident, könne die für den 1. November vorgesehene Stiftungsratssitzung, auf der u.a. zwei Direktoren für die neue »Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen« berufen werden sollten, nicht stattfinden. Sie werde nachgeholt, sobald die Stadt ihren Ausstieg aus der Finanzierung der Stiftung zurückgenommen habe und auf den Weg einer verläßlichen Zusammenarbeit zurückgekehrt sei.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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