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Klassik Stiftung bereitet Arkadien-Ausstellung vor

Mit einem internationalen Workshop hat die Klassik Stiftung Weimar am 30. und 31. Oktober die Arbeit an ihrem Arkadien-Projekt fortgesetzt. Im Mittelpunkt stand dabei die Vorbereitung einer Ausstellung zum Arkadien-Mythos, seiner historischen Entwicklung und seiner aktuellen Bedeutung. Die Ausstellung soll am 19. Mai 2007 in Weimar eröffnet und zeitgleich in den griechischen und französischen Partnerregionen gezeigt werden. Inhaltliche Unterstützung erhält die Stiftung dabei von Wissenschaftlern der Humboldt-Universität Berlin.

Die internationalen Gäste des Workshops kamen aus der griechischen Region Arkadien und aus dem französischen Forez. Mit beiden Körperschaften ist die Stiftung seit August 2006 über das von der EU geförderte Kultur-2000-Projekt verbunden. Mit dabei sind außerdem die Stadt Weimar und die ACC-Galerie, die – angeregt durch die internationalen Kontakte – am kommenden Samstag (4. November 2006) ein arkadisches Konsulat eröffnen wird. Weitere Aktivitäten im Rahmen des Projektes sind unter anderem ein gemeinsames Internet-Portal und ein Künstler-Pleinair in Oßmannstedt im Frühsommer 2007.

Zum Arkadien-Projekt
Das Projekt mit dem Titel „Arkadien – Geschichte und Zukunft eines europäischen Traumes“ wurde Anfang August 2006 in das EU-Förderprogramm „Kultur 2000“ aufgenommen. Neben der Klassik Stiftung Weimar engagieren sich auch die griechische Stadt Tegea und als Antragsteller die Region „Pays d’Astree“ in Frankreich am Arkadien-Projekt. Hintergrund bildet der Schäferroman „L’Astrée“ des französischen Renaissancedichters Honoré d’Ufré, durch den der Mythos Arkadien im frühen 17. Jahrhundert in ganz Europa verbreitet wurde. Das gemeinsame Ziel des Projektes besteht darin, Grundlagenarbeit zum Arkadien-Mythos, seiner historischen Umsetzung und seiner Perspektiven zu leisten.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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