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Klassik Stiftung und Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie präsentieren Ausstellung »Prominenz in Gips. Das Weimarer Donndorf-Museum«

Flyer mit Rahmenprogramm
Begleitheft zur Ausstellung

Eine der großen Künstlerpersönlichkeiten im Weimar des Silbernen Zeitalters war der Bildhauer Adolf von Donndorf (1835 – 1916). 1875 verlieh ihm die Stadt das Ehrenbürgerrecht und richtete ihm 1907 ein eigenes, heute vergessenes Museum ein. In Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie präsentiert die Klassik Stiftung Weimar aus Anlass seines 100. Todestages am 20. Dezember 2016 ab Mittwoch, 21. September, unter dem Titel »Prominenz in Gips. Das Weimarer Donndorf-Museum« eine Kabinettausstellung am historischen Ort, dem heutigen Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens. Die Vernissage findet am 20. September um 17 Uhr im Festsaal des Goethe-Nationalmuseums statt.

Donndorf war ein bekannter Bildhauer der Kaiserzeit und bedeutender Repräsentant der spätklassizistischen Bildhauerschule. In Weimar ist er vor allem aufgrund zweier bedeutender Denkmäler im Zentrum der Stadt bekannt, dem Reiterstandbild von Großherzog Carl August und dem Brunnen der Mutterliebe. Seinen künstlerischen Durchbruch erzielte er mit der Vollendung des Wormser Reformationsdenkmals, das sein Lehrer Ernst Rietschel (1804 – 1861) entworfen hatte. Deutschlandweit schuf er zahlreiche Nationaldenkmäler wie das Eisenacher Luther-Standbild oder die Figuren des Monuments für Kaiser Wilhelm I. auf der Hohensyburg bei Dortmund. Mit seinen zahlreichen Porträts in Büstenform oder als Reliefmedaillon ausgeführt prägte Donndorf das Bild prominenter Persönlichkeiten der Epoche. 14 Plastiken des Künstlers werden am historischen Ort gezeigt.

Die anhängende Abbildung steht im Rahmen der aktuellen Berichterstattung zur Ausstellung kostenfrei zur Verfügung.

Es gilt folgende Bildunterschrift:

Louis Held (1851-1927): Donndorf-Museum Weimar, Denkmalmodelle von Luther, Schiller und Bismarck, 1907 © Fotoatelier Louis Held / Inh. Stefan Renno

Ausstellungsdaten

»Prominenz in Gips. Das Weimarer Donndorf-Museum«
21. September bis 30. Dezember 2016
Museum für Ur- und Frühgeschichte Thüringens
Humboldtstr. 11/ Amalienstraße 6 | 99423 Weimar

Di – So 11 – 16 Uhr | Eintritt frei

Vernissage

Dienstag, 20. September 2017 | 17 Uhr
Festsaal im Goethe-Nationalmuseum
Frauenplan 1 | 99423 Weimar

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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