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Klassik Stiftung widmet der Literatin Mascha Kaléko ein lyrisch-musikalisches Portrait

Am Dienstag, 22. Oktober, um 19.30 Uhr liest die Schauspielerin Paula Quast im Festsaal des Stadtschlosses Weimar Gedichte der Literatin Mascha Kaléko. Henry Altmann begleitet sie dabei musikalisch auf verschiedenen Instrumenten.

Mascha Kaléko (1907–1975) wurde als Kind jüdischer Eltern in einer kleinen galizischen Stadt geboren und wuchs in Deutschland auf. In Berlin lernte sie einen kaufmännischen Beruf, studierte und heiratete 1928 den Hebräischlehrer Saul Aaron Kaléko. Mit 22 Jahren veröffentlichte sie erstmals eigene Gedichte in Zeitschriften. Wenig später, im Januar 1933, erschien ihr erster Gedichtband »Lyrisches Stenogrammheft. Verse vom Alltag«, der Anerkennung fand und sich gut verkaufte. Obgleich der Band im Mai 1933 der Bücherverbrennung der Nationalsozialisten zum Opfer gefallen war, brachte der Rowohlt Verlag 1935 eine zweite Auflage heraus. Ihre Verse wurden vertont, die Lieder im Radio und in vielen Cabarets gespielt, bis man Kalékos Werke schließlich verbot. 1938 ging sie gemeinsam mit ihrem zweiten Ehemann, dem Dirigenten und Musikwissenschaftler Chemjo Vinaver, ins amerikanische Exil. Nach dem Krieg kehrte sie zunächst nach Deutschland zurück, wanderte 1960 jedoch nach Israel aus. 1975 starb Mascha Kaléko in Zürich.

Veranstaltungsdaten
»... sie sprechen von mir nur leise ...«
Lyrisch-musikalisches Portrait der Literatin Mascha Kaléko
mit Paula Quast und Henry Altmann
Dienstag, 22. Oktober 2013 | 19.30 Uhr
Stadtschloss Weimar | Festsaal
Burgplatz 4 | 99423 Weimar
Eintritt: 12 Euro | erm. 8 Euro

Besucherinformation
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