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Knochenreiche Horizonte – »Nächster Dialog mit der Erde« spürt der bronzezeitlichen Siedlung am Alten Gleisberg nach

Am Dienstag, 24. April, findet um 19 Uhr in der Parkhöhle im Park an der Ilm der nächste Vortrag in der Reihe »Dialoge mit der Erde« statt. Von bronzezeitlichen Siedlungen am Alten Gleisberg bis zu den »Grünen Auen« im Bundsandsteinhügelland begibt sich Beate Michalzik auf eine bodenkundliche Spurensuche durch Thüringen.

Vor Kurzem haben archäologische Grabungen am Alten Gleisberg Bodenschichten identifiziert, die sehr humusreich und stark mit Scherben, Knochen und Holzkohle durchsetzt sind. Diese Hortisolböden deuten auf eine ackerbauliche Nutzung während der Eisen- und Bronzezeit hin.
Der zweite Teil des Vortrags befasst sich mit einer historischen Waldumbaumaßnahme nahe der Gemeinde Hummelshain. Zwischen 1932 und 1944 wurden die örtlichen Nadelwälder mit Gruppenpflanzungen von Rotbuchen durchsetzt. Den Einfluss dieser »Grünen Augen« auf den lokalen Waldboden hat Beate Michalzik in einem mehrjährigen Forschungsprojekt ausgewertet.

Beate Michalzik ist Professorin für Physische Geographie mit Schwerpunkt Bodenkunde am Institut für Geographie der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Der nächste Vortrag in der Reihe »Dialoge mit der Erde« findet am 29. Mai 2018 statt. Gisela Pösges, RiesKraterMuseum Nördlingen, spricht über von Himmelskörpern verursachte Einschlagkrater auf der Erde.

Veranstaltungsdaten
Auf bodenkundlicher Spurensuche in Thüringen
Vortrag mit Prof. Dr. Beate Michalzik
Dienstag, 24. April | 19 Uhr
Parkhöhle | unterirdischer Vortragssaal
Eingang: nahe Liszt-Haus und Mensa der Bauhaus-Universität
Im Park an der Ilm | 99423 Weimar
Eintritt: 4, 50 Euro
Teilnehmerzahl begrenzt | Anmeldung erbeten unter +49 3643 545 387

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