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»Krieg der Geister« – Rahmenprogramm zur Ausstellung beginnt am Sonntag mit Kuratorenführung im Neuen Museum

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Am kommenden Sonntag, 10. August, beginnt das Rahmenprogramm zur Ausstellung »Krieg der Geister. Weimar als Symbolort deutscher Kultur vor und nach 1914« mit einer Kuratorenführung. Ab 11 Uhr führt Gudrun Püschel interessierte Gäste durch die Weltkriegsschau im Neuen Museum Weimar.

Noch bis zum 9. November beleuchtet die Ausstellung im Neuen Museum den Erste Weltkrieg als »Ur-Katastrophe des 20. Jahrhunderts« (George Kennan) und die ihm vorausgehenden ideologischen Kontroversen. Im Fokus stehen Weimar in der Zeit von 1900 bis 1918 und seine besondere Rolle als ›Hort der deutschen Kultur‹ am Vorabend und während des Krieges. Ein umfangreiches Rahmenprogramm aus Lesungen, Sonderführungen und Vorträgen flankiert die Ausstellung.

Unter dem Titel »Stimmen Weimars« lesen vom 14. August bis zum 16. Oktober bei freiem Eintritt und an verschiedenen Orten in Weimar Schauspieler des Deutschen Nationaltheaters Weimar aus Briefen und Tagebüchern von Weimarer Persönlichkeiten und geben damit einen Einblick in die Entwicklungen vor und während des Ersten Weltkrieges. Den Auftakt bildet eine Lesung aus Feldpostbriefen Thüringer Soldaten am Donnerstag, 14. August, um 19 Uhr im Foyer des Goethe- und Schiller-Archivs. Es lesen Michael Wächter und Christoph Heckel.

Am 4. Oktober wird die Ausstellung im Neuen Museum zum Schauplatz der szenischen Nachtlesung »Die Geister des Krieges«. In seinem satirischen Theaterstück »Wunder um Verdun« stellte Hans Chlumberg die Frage, was wäre, wenn die Gefallenen des Ersten Weltkrieges plötzlich wiederkehren würden. Schauspieler, Sänger und Musiker des Deutschen Nationaltheaters lassen die Geister des Krieges in Anlehnung an Chlumbergs Text im Museum auferstehen. Ausgehend von der Rolle Weimars als »Hort der deutschen Kultur« setzen sich die renommierten Wissenschaftler und Publizisten Philipp Blom, Gangolf Hübinger und Ulrich Sieg in drei Vorträgen am 25. September, 2. und 30. Oktober mit den Wechselwirkungen von Krieg und Kultur auseinander. Étienne François und Herfried Münkler befassen sich in einer Podiumsdiskussion am 5. September mit der Rolle europäischer Kultureliten seit 1914. Die Diskussion moderiert Hellmut Seemann, Präsident der Klassik Stiftung. Sonderführungen und Angebote für Lehrer und Schüler runden das Programm ab.

Veranstaltungsdaten
»Krieg der Geister. Weimar als Symbolort deutscher Kultur vor und nach 1914«
Kuratorenführung mit Gudrun Püschel, Klassik Stiftung Weimar
Sonntag, 10. August 2014, 11 Uhr
Neues Museum Weimar
Weimarplatz 5 | 99423 Weimar

Ausstellungsdaten
»Krieg der Geister. Weimar als Symbolort deutscher Kultur vor und nach 1914«
1. August bis 9. November 2014 | Mi–Mo 10–18 Uhr
Neues Museum Weimar
Weimarplatz 5 | 99423 Weimar
svdmzweb01.klassik-stiftung.de/2014
www.blog.klassik-stiftung.de

Eintrittspreise (inkl. Audioguide)
Erw. 5,50 Euro | erm. 3,50 Euro | Schüler (16–20 J.) 1,50 Euro

Kombiticket
»Krieg der Geister«
Erw. 9 Euro | erm. 6 Euro
Gültig für die Ausstellung »Krieg der Geister« und das Nietzsche-Archiv sowie für die Ausstellungen »Demokratie aus Weimar. Die Nationalversammlung 1919« und »FUROR TEUTONICUS. Ein Postkartenalbum aus dem Jahre 1914« im Stadtmuseum Weimar und die Ausstellung »Aus dem alten Weimar. Monumentalgemälde vom Vorabend des Ersten Weltkrieges« in der Kunsthalle Harry Graf Kessler.

Führungen
Regelmäßige Führung
So | je 11 Uhr

Kuratorenführungen
So | 10. August, 7. September, 28. September, 26. Oktober | je 11 Uhr

Thematischer Stadtspaziergang
So | 24. August, 14. September, 19. Oktober | je 14 Uhr Erw. 3 Euro | erm. 1 Euro
Treffpunkt: Stadtschloss Weimar, Museumskasse

Besucherinformation
Stand der Klassik Stiftung Weimar in der Tourist-Information
Markt 10 | 99423 Weimar
Tel +49(0) 3643 | 545-400
Fax +49(0) 3643 | 419816
info@klassik-stiftung.de
svdmzweb01.klassik-stiftung.de

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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