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Kunst, Natur und Welterfahrung bei Goethe

Mit Goethe und seinen Sammlungen setzen sich vom 6. bis 8. Februar in Weimar Wissenschaftler im Rahmen einer Tagung über »Räume der Kunst« auseinander. Am Beispiel des Dichters, der das Sammeln als Grundlage universeller Welterfahrung betrachtete, sollen vor allem die einschneidenden Veränderungen in den Kunstsammlungen um 1800 untersucht werden. Goethes weitreichende Sammlungen mit 25 000 Objekten zur Kunst und
ca. 20 000 zur Natur widerspiegeln den Wandel weg von den Repräsentationsobjekten fürstlicher Kollektionen ebenso wie die Umbrüche der Ordnungssysteme und eine am konkreten Beispiel und der Natur orientierte Suche nach den Grundgesetzen des Seins. Einzelne Themen der Tagung sind entsprechend der Systematik des Goetheschen Sammelns, den Wegen von der Anschauung zur Erkenntnis und dem Vergleich mit anderen Sammlungen gewidmet.
In zwei öffentlichen Abendvorträgen sprechen am 6. Februar, 19.30 Uhr, Ernst Osterkamp (Berlin) im Festsaal der Musikhochschule über »Manieristische Kunst in Goethes Sammlung« sowie am 7. Februar, 20 Uhr, Jörg Traeger (Regensburg) im Neuen Museum über »Goethes Vergötterung. Von der Kunstsammlung zum Dichterkult«.
Die Tagung »Räume der Kunst. Goethes Sammlungen im Kontext« wird vom Sonderforschungsbereich »Kultur um 1800« der Universität Jena und der Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen« veranstaltet.
Weitere Informationen und Programme: Tel.03641/944170; Fax 03641/944172 oder Tel. 03643/545 270

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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