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Letzte Veranstaltung in der Reihe »Gärten und Parks als Teil des UNESCO-Welterbes ›Klassisches Weimar‹« führt in den Schlosspark Ettersburg

Am Donnerstag, 11. September, um 18 Uhr führen Andreas Kühn und Sebastian Seidl durch den Schlosspark Ettersburg. Dabei widmen sie sich der Gestaltung und Nutzungsgeschichte der Parkanlage ebenso wie ihrer Wiederherstellung, Pflege und Nutzung in der heutigen Zeit.

Auf der Nordseite des Großen Ettersberges liegt am Waldrand die Schlossanlage von Ettersburg. Seit dem 17. Jahrhundert diente das Waldgebiet den Weimarer Herzögen zur Jagd. Anfang des 18. Jahrhunderts begann Herzog Wilhelm Ernst mit dem Bau des Schlosses, das durch seinen Neffen Ernst August vollendet wurde. Von 1776 bis 1780 hielt die Herzoginwitwe Anna Amalia von Sachsen-Weimar und Eisenach ihr sommerliches Hoflager in Ettersburg ab und versammelte um sich einen literarisch-musischen Kreis. Mit der Übernahme des Schlosses durch Carl Alexander, den Urenkel Anna Amalias, im Jahr 1842 begann eine zweite kulturelle Hochzeit. Der junge Erbgroßherzog ließ die beiden Schlossparterres nach Plänen von Carl Eduard Petzold umgestalten. 1845 erfolgte auf Anregung und unter Anleitung des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau die Ausweitung der Schlossallee, einer Schneise des alten Jagdsterns, zum »Pücklerschlag«. Nach 1919 ging der Schlosspark Ettersburg in den Besitz des Landes Thüringen über. Während das Schloss heute an das Bildungswerk BAU Hessen-Thüringen e.V. verpachtet ist, werden die Garten- und Parkanlagen durch die Klassik Stiftung betreut.

Veranstaltungsdaten
»die Anlage in einem grandiosen Style zu halten und […] mit der Natur in Übereinstimmung zu bringen«
Gärten und Parks als Teil des UNESCO-Welterbes »Klassisches Weimar«
Führung durch den Schlosspark Ettersburg samt Pücklerschlag mit Andreas Kühn und Sebastian Seidl
Donnerstag, 11. September 2014 | 18 Uhr
Schlosspark Ettersburg | 99439 Ettersburg
Treffpunkt: Schlosshof Ettersburg
Die Teilnahme ist kostenfrei.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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