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»Liszts Konzertreise durch Spanien 1844/45« – Vortrag von Wolfgang Seibold im Goethe- und Schiller-Archiv beleuchtet kaum erforschten Lebensabschnitt des Komponisten

Am Donnerstag, 16. Februar 2017, um 16 Uhr spricht Wolfgang Seibold im Goethe- und Schiller-Archiv über Franz Liszts kaum bekannte Konzertreise durch Spanien 1844/45. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Als Liszt am 22. Oktober 1844 eine fünfmonatige Konzertreise über die iberischen Halbinsel antrat, neigte sich seine Virtuosenlaufbahn bereits dem Ende zu. Auch die Beziehung zu seiner ersten Lebenspartnerin und Mutter seiner drei Kinder, Marie Gräfin d’Agoult, drohte zu scheitern. Doch obgleich die Spanienreise genau in diese Zeit des Umbruchs fiel, ist sie in der Biographik Liszts bisher weitgehend unbeachtet geblieben.

Anhand von Konzertrezensionen und -programmen, Briefen des Komponisten sowie Huldigungsgedichten und Ehrungsurkunden zeigt Wolfgang Seibold die Wechselwirkungen zwischen dem Reisenden und seinem Reiseland auf und gibt dabei einen besonderen Einblick in die damalige Gefühlswelt Franz Liszts.

Der Musikwissenschaftler Wolfgang Seibold lebte selbst sechs Jahre in Spanien und forscht seit seiner Dissertation über die Beziehungen der Schumanns zu Franz Liszt im Jahr 2004 durchgehend zu beiden Komponisten.

Veranstaltungsdaten

»Liszts Konzertreise durch Spanien 1844/45«
Vortrag von Dr. Wolfgang Seibold, Warmbronn
Donnerstag, 16. Februar 2017 | 16 Uhr
Goethe- und Schiller-Archiv | Petersen-Bibliothek
Jenaer Str. 1 | 99425 Weimar
Der Eintritt ist frei.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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