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»Maria als Gottesbraut im Fin de Siècle« – Einladung zur Matinee »Sichtbarer Glaube« am Sonntag, 20. Februar 2011

Am Sonntag, 20. Februar 2011, um 11 Uhr laden die Klassik Stiftung und die Kirchgemeinden Weimars wieder in das Schlossmuseum ein zur Matinee »Sichtbarer Glaube. Zeichen und Wunder – Religiöse Symbole in der Kunst«, die sich unter dem Titel »Maria als Gottesbraut im Fin de Siècle« mit Carl Strathmanns um 1895 entstandenen Gemälde »Maria« beschäftigt. Strathmann (1866–1939) – Meisterschüler Leopold von Kalckreuths in Weimar – zählt zu den eigenwilligsten Vertretern des Symbolismus.

Das Thema der Gottesbraut ist zu allen Zeiten als Einzeldarstellung in der christlichen Kunst zu finden. In Carl Strathmanns Gemälde – durch seine Mosaikinschrift eindeutig mit »Maria« betitelt – erscheint die betende Maria in kostbares orientalisches Gewand gehüllt, in strengem Profil nach links. Doch die Szene weist weit über die Muttergottes selbst hinaus: Maria blickt in Richtung einer brennenden Kerze und einer mit Dornenranken umwundenen Marmorsäule – symbolische Hinweise auf die Geburt und Passion Christi?

Die kunsthistorischen Betrachtungen von Dr. Gerda Wendermann, Kustodin für Malerei und Plastik (1860–1919) der Klassik Stiftung, werden vom russisch-orthodoxen Erzpriester Mihail Rahr ergänzt.

Mit Werken von Johannes Palaschko (1877–1932) wird die Matinee musikalisch von Thomas Frischko (Viola, Philharmonisches Orchester Erfurt) begleitet. Das offene Gespräch des Publikums mit den Experten rundet auch diesmal die Veranstaltung ab.

Veranstaltungsdaten
Matinee »Sichtbarer Glaube. Zeichen und Wunder – Religiöse Symbole in der Kunst«
Vortrag von Gerda Wendermann und Mihail Rahr
Musik: Thomas Frischko, Viola
Sonntag, 20.02.2011 | 11 Uhr
Stadtschloss Weimar
Burgplatz 4 | 99423 Weimar
Eintritt: Erw. 3€ | Schüler 1€

Information
Besucherinformation
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Markt 10 | 99423 Weimar
Tel: 0 36 43 | 545-400
Fax: 0 36 43 | 41 98 16
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