Zurück zur Übersicht

Michael Knoche hält Eröffnungsvortrag der Reihe »Agenten des Nachruhms«

Am Mittwoch, 21. April 2010, 19 Uhr, laden die Gesellschaft Anna Amalia Bibliothek e.V. und die Freundesgesellschaft des Goethe- und Schiller-Archivs e.V. zum ersten Vortrag ihrer gemeinsamen Reihe »Agenten des Nachruhms« in das Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek ein. Damit wird die im Vorjahr begonnene Veranstaltungsreihe der beiden Freundeskreise auch in diesem und im nächsten Jahr fortgesetzt.

Weimars Ruf, ein geistiges und kulturelles Zentrum zu sein, haben Dichter, Philosophen, Künstler, Architekten und Musiker von Wieland, Goethe, Herder und Schiller bis zu Liszt und Gropius begründet. Doch es bedurfte der Publizisten, der Mäzene, Bibliothekare und Archivare, die die Kunde von Werk, Wirken und Leben dieser Persönlichkeiten förderten und verbreiteten. Erst sie legten den Grundstein für den kulturpolitischen Mythos Weimar. Die Vortragsreihe »Agenten des Nachruhms« stellt solche Persönlichkeiten und ihren individuellen Einfluss auf die Wirkungsgeschichte Weimars vor.

Unter dem Titel »Die Weimarer Bibliothekare um 1800« untersucht der Direktor der Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Michael Knoche, welchen Beitrag Bibliothekare der Goethezeit, wie Christian August Vulpius, zum Mythos Weimar geleistet haben. So hat Vulpius Erfolgsromane wie den »Rinaldo Rinaldini« und Beiträge zur Mittelalterforschung veröffentlicht. Vor allem hat er sich um die Modernisierung der Herzogin Anna Amalia Bibliothek verdient gemacht. Dadurch konnte sich die Bibliothek um 1800 zu einer effizienten Einrichtung mit großer Ausstrahlung über die Grenzen der Kulturstadt hinweg entwickeln.


Veranstaltungsdaten
»Agenten des Nachruhms«
Der Beitrag der Weimarer Bibliothekare um 1800
Vortrag von Dr. Michael Knoche, Weimar
Mittwoch, 21. April 2010 | 19 Uhr
Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek
Platz der Demokratie 4 | 99423 Weimar
Der Eintritt ist frei.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

Der Internetauftritt der Klassik Stiftung Weimar verwendet Cookies, um Ihnen einen optimalen Service zu bieten. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden. Zur Datenschutzerklärung

Verstanden