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Nächstes Kunstgespräch in der Reihe »Sichtbarer Glaube« widmet sich der »Geißelung Christi«

Am Sonntag, 27. April, um 11 Uhr findet die letzte Matinee im aktuellen Zyklus der Reihe »Sichtbarer Glaube« im Weimarer Schlossmuseum statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Frage nach dem Ort der ersten Folter Christi in Jerusalem. Wo befand sich der Ort der Geißelung? War es eine öffentliche Gerichtsstätte, das Haus des Statthalters Pontius Pilatus oder gar der einstige Palast des Herodes? Die Überlieferungslage ist schwierig. Den Ausgangspunkt der Betrachtungen bildet das Gemälde »Die Geißelung Christi« (um 1510) von dem Monogrammisten HD, das sich auf einem fragmentarisch überlieferten Altarflügel in der Mittelalter-Sammlung des Weimarer Schlossmuseums befindet.

Der Theologe Dr. Bertram Pittner stellt die Darstellungsweisen des Leidensraumes Christi in der Bibelhistorie vor. In die Ikonographie des Bildthemas der Geißelung Christi mit seinen Darstellungstypen und seiner Geschichte führt Dr. Katharina Krügel, Kunsthistorikerin in der Klassik Stiftung Weimar, ein. Erik Warkenthin umrahmt die Matinee musikalisch auf der Renaissance-Laute mit Kompositionen des englischen Komponisten John Dowland (1563–1626). Im Anschluss laden die Referenten zur gemeinsamen Besichtigung des Originals in der Mittelalter-Ausstellung ein.

Die Abbildung im Anhang zu dieser E-Mail kann im Rahmen der aktuellen Berichterstattung kostenfrei verwendet werden. Bildunterschrift: Unbekannter Künstler, Monogrammist HD, Die Geißelung Christi, um 1510, © Klassik Stiftung Weimar

Veranstaltungsdaten
Säule und Kreuzbalken. Der Raum des Leidens.
Unbekannter Künstler, Monogrammist HD: »Die Geißelung Christi« (um 1510)
Sonntag, 27. April 2014 | 11 Uhr
Stadtschloss Weimar | Schlossmuseum
Burgplatz 4 | 99423 Weimar
Eintritt: Erw. 3 Euro | Schüler 1 Euro

Theologe: Dr. Bertram Pittner (röm.-kath.)
Kunsthistorikerin: Dr. Katharina Krügel
Musik: Erik Warkenthin, Renaissance-Laute

Besucherinformation
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