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»Neapel ist ein Paradies« (Goethe, 1787) – Kunst-Matinée beleuchtet Hackerts Rolle am neapolitanischen Hof

Am kommenden Sonntag, 26. Oktober 2008, 11 Uhr, wird Dr. Bettina Werche, Kustodin am Goethe-Nationalmuseum, im Neuen Museum über Jakob Philipp Hackerts Situation am neapolitanischen Hof sprechen. Unter dem Titel »Kunst und Gesellschaft in Neapel am Vorabend der Revolution« erläutert sie, inwieweit das Königreich Neapel im 18. Jahrhundert kulturell und politisch im Mittelpunkt Europas stand und warum es ein solcher Anziehungspunkt für Italienreisende werden konnte. Die erlesenen Kunstschätze in den königlichen Sammlungen lockten viele Kunstinteressierte nach Neapel. Das Königspaar profitierte somit auch vom Ruhm eines bekannten Malers wie Hackert, doch bedeutete dies einen letzten Höhepunkt des bald zu Grunde gehenden, absolutistischen „ancien régimes“. Im Mittelpunkt stehen Kunstwerke, Künstler und berühmte Persönlichkeiten. Als Mittler zwischen dem königlichen Hof und den zahlreichen Künstlern und Reisenden nahm das britische Botschafterpaar, Sir William Hamilton und seine spätere Ehefrau Emma Hart, eine besondere Rolle ein.

 
Für weitere Informationen steht Ihnen Saskia Helin unter den Telefonnummern 03643 | 545-113 und 0172 | 79 999 59 zur Verfügung.

 

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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