Zurück zur Übersicht Die Ilm schlängelt sich zu Füßen des Römischen Hauses.

Neubau der Naturbrücke im Park an der Ilm beginnt

Von Dienstag bis Mittwoch, 16. bis 17. April, schließt die Klassik Stiftung im Park an der Ilm kurzzeitig den Wegeabschnitt von der Kreuzung am Reithaus (ab dem sogenannten „Lotteauslauf“) bis zur Naturbrücke.

Grund sind vorbereitende Maßnahmen für den anstehenden Neubau der Naturbrücke. Der Flussübergang ist während dieser zwei Tage weiterhin möglich, das Ostufer bleibt über den oberen Hangweg angebunden. Bestandteil der vorbereitenden Maßnahmen ist auch der Bau einer Ersatzbrücke in Sichtachse zu Goethes Gartenhaus, die während des Neubaus den Übergang über die Ilm gewährleisten wird. Die Freigabe der Ersatzbrücke ist ab Ostern geplant, ab diesem Zeitpunkt ist die Naturbrücke bis zu ihrer geplanten Fertigstellung im Herbst dieses Jahres  gesperrt. Zeitweise werden angrenzende Parkwege während der Baumaßnahme nicht zugänglich sein. Eine alternative Wegeführung wird jeweils ausgewiesen.

Die Naturbrücke wurde während des Hochwassers 2013 stark beschädigt. Durch erste Reparaturarbeiten konnte ihre Nutzung vorübergehend gesichert werden, die Durchgangsbreite blieb jedoch aus statischen Gründen eingeschränkt. Der geplante Neubau wird an gleicher Stelle errichtet, erhält aber gegenüber dem Vorgängerbau aus dem Jahr 2002 deutliche konstruktive Verbesserungen. So gewährleisten zwei geschlossene Stahlhohlkästen eine längere Lebensdauer als die vorherigen Holzträger. Auch die Widerlager werden gemäß dem Stand der Technik ertüchtigt. Im Zuge des Brückenneubaus sind außerdem Maßnahmen zur denkmalgerechten Wiederherstellung der umliegenden Vegetations-, Wege- und Böschungsflächen notwendig.

Die Naturbrücke stammt ursprünglich aus dem Jahr 1799 und wurde im Laufe ihrer Geschichte bereits sechsmal erneuert. Der jetzige Neubau orientiert sich wie die meisten Vorgängerbauten an dem Wunsch, die Brücke so „natürlich“ wie möglich mit einem sogenannten Knüppelholzgeländer zu gestalten.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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