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»Nietzsche – Politik – Macht« – Erstes Forum Junger Nietzscheforschung widmet sich im Wielandgut Oßmannstedt Nietzsches Begriff der Macht

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Vom 6. bis zum 13. April 2014 findet auf Einladung des Kollegs Friedrich Nietzsche im Wielandgut Oßmannstedt das erste Forum Junger Nietzscheforschung statt. Unter Leitung von Prof. Dr. Renate Reschke, Humboldt-Universität-Berlin, Dr. Rüdiger Schmidt-Grépály, Kolleg Friedrich Nietzsche Weimar, und Prof. Dr. Andreas Urs Sommer, Universität Freiburg, widmen sich 17 junge Forscherinnen und Forscher dem Themenkomplex »Nietzsche – Politik – Macht«.

Im Werk Friedrich Nietzsches findet sich unter anderem eine radikale Absage an Demokratie, Humanismus und die Würde der Arbeit. Gleichzeitig kann man seine Philosophie als eine seismografische bezeichnen, die sensibel wie keine andere Widersprüche der bürgerlichen Gesellschaft offenlegt. Das erste Forum Junger Nietzscheforschung fokussiert die Brüche im Werk Nietzsches und dessen auch politisch gemeinten Begriff von Macht, der dennoch auch ein metaphysischer ist.

Das Verhältnis von Nietzsches Kritik der bürgerlichen Gesellschaft, die positiv aufgegriffen wurde von Horkheimer und Adorno, Foucault und Derrida, und Nietzsches Begriff von »großer Politik«, von Bejahung der Sklaverei, aus der dann in Italien, Spanien und Deutschland faktische Politik wurde, soll Leitfaden des Forums sein. Vielleicht ist dieser Leitfaden formulierbar in der Frage, inwieweit Nietzsches Projekt des Willens zur Macht ein philosophisches oder ein politisches ist. Je nach Beantwortung dieser Frage wird auch die Geschichte des Nietzsche-Archivs Weimar in unterschiedlichem Licht erscheinen.

Im Frühjahr 2015 wird das Kolleg Friedrich Nietzsche der Klassik Stiftung Weimar zu einem zweiten Forum Junger Nietzscheforschung einladen. Interessenten können sich schon jetzt an das Kolleg wenden. (kolleg-nietzsche@klassik-stiftung.de)

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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