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Nietzsche – Radikalaufklärer oder radikaler Gegenaufklärer?





Weimar, den 8. Mai 2003

Internationale Konferenz vom 15. bis 17. Mai im Weimarer Goethe-Nationalmuseum
War Friedrich Nietzsche ein radikaler Gegner der Aufklärung oder war er vielmehr derjenige, der die europäische Aufklärung konsequent zu Ende geführt hat? Diese Frage steht vom 15. bis 17. Mai in Weimar im Zentrum einer internationalen Konferenz des Nietzsche-Kollegs der Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen, der Kant-Forschungsstelle der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Nietzsche-Gesellschaft e.V. Halle.
125 Jahre nach dem Erscheinen von Nietzsches Werk »Menschliches, Allzumenschliches. Ein Buch für freie Geister«, das der Philosoph dem französischen Aufklärer Voltaire widmete, sollen die wechselnden Positionen Nietzsches zur Aufklärung auf den Prüfstand. Rund 50 Wissenschaftler aus acht Ländern, darunter der Schweizer Editor Karl Pestalozzi und der Österreicher Aufklärungsforscher Helmut Reinalter, haben dazu Beiträge angemeldet.
In fünf Arbeitskreisen werden sie über den Aufklärungsbegriff bei Nietzsche hinaus auch darüber debattieren, ob die Aufklärung eher als historisch abgeschlossenes Phänomen zu begreifen ist, oder als ein epocheübergreifendes, allgemeines Menschheitsproblem.
Die Konferenz wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.

Weitere Informationen und Tagungsprogramme:
Nietzsche-Kolleg der Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen,
Telefon: 03643 545 127;
E-Mail: kolleg-nietzsche@swkk.de

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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