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Öffentliche Konferenz beleuchtet »Goethe in der deutsch-jüdischen Kulturgeschichte«

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Vom 7. bis 10. März 2016 veranstalten das Moses Mendelssohn Zentrum, das Zentrum Jüdische Studien Berlin-Brandenburg, die Klassik Stiftung Weimar und die Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar im Goethe-Nationalmuseum eine öffentliche Konferenz zu »Goethe in der deutsch-jüdischen Kulturgeschichte«. Interessierte Besucher sind herzlich willkommen. Wir bitten um Anmeldung unter: moses@mmz.uni-potsdam.de.

Ausgehend von Goethes ambivalentem Verhältnis zu Juden und Judentum beleuchtet die Konferenz die wechselvolle Rezeption seines Werkes und die weltanschaulich motivierte Instrumentalisierung seiner Person vor dem Hintergrund der deutsch-jüdischen Kulturgeschichte vom 18. bis zum 20. Jahrhundert. Die Vortragenden behandeln sowohl persönliche Bezüge Goethes zu jüdischen Zeitgenossen und seine Haltung zum Judentum als auch daran anschließend die Deutung seines Werkes durch deutsch-jüdische Rezipienten. Die Beiträge zeigen, in welcher Form sich Goethe-›Konjunkturen‹ an spezifische gesellschaftliche Entwicklungen wie die Emanzipation der Juden im 19. Jahrhundert oder nationalstaatliche und zionistische Ambitionen knüpfen. Thematisiert wird zudem die völkisch-antisemitische Vereinnahmung Goethes insbesondere in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Referenten sind unter anderem Dieter Borchmeyer (Heidelberg), Rüdiger Görner (London), Steffen Höhne (Weimar), Irmela von der Lühe (Berlin), Dieter Lamping (Mainz) und W. Daniel Wilson (London).

Die Konferenz wird durch die Moses Mendelssohn Stiftung und das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

 

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung:

Dr. Anna-Dorothea Ludewig
Moses Mendelssohn Zentrum für europäisch jüdische Studien
Am Neuen Markt 8 | D-14467 Potsdam
Telefon +49-(0)331-28094-0 | Telefax +49-(0)0331-28094-50
E-Mail aludewig@uni-potsdam.de

Jan Kreyßig
Hochschule für Musik FRANZ LISZT Weimar
Verwaltungsgebäude, R 206
Platz der Demokratie 2/3 | 99423 Weimar
Telefon +49-(0)3643-555-159 | Telefax +49-(0)3643-555-199
E-Mail presse@hfm-weimar.de

Franz Löbling
Klassik Stiftung Weimar
Burgplatz 4 | D-99423 Weimar
Telefon +49-(0)3643-545-113 | Telefax +49-(0)3643-545-118
E-Mail presse@klassik-stiftung.de

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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