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Presse-Einladung <br> Tischbeins »Idyllen« wieder in Weimar

Weitgehend unbekannt sind rund 200 Zeichnungen von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein (1751-1829), die die Klassik Stiftung Weimar vom 8. April bis 11. Juni in der Ausstellung »Der Maler als Poet« im Weimarer Schloßmuseum zeigt . Die Blätter, darunter ein großformatiges Aquarell »Der Gerichtshof der Tiere« sowie weitere Illustrationen zu Goethes »Reineke Fuchs« sind Teil eines umfangreichen Konvoluts, das 2003 bei Christie’s in New York versteigert wurde. Die Sammlung aus dem Besitz der Großherzöge von Oldenburg umfaßte mehr als 600 bislang unveröffentlichte Arbeiten Tischbeins und sorgte für gehöriges Aufsehen in der Forschung. Für rund 320 000 Euro sicherte sich die Stiftung vor allem die Zeichnungen des Malers, die durch ihren Bezug zu Goethe von besonderer Bedeutung für Weimar sind. Ermöglicht wurde der Ankauf durch die Kulturstiftung der Länder, die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, die Ernst von Siemens Kunststiftung sowie die Rudolf-August Oetker Stiftung.

Zu den mehr als 200 Zeichnungen, die jetzt die Weimarer Sammlungen wirkungsvoll ergänzen, gehört neben den Illustrationen zu »Reineke Fuchs« vor allem die Reihe der »Idyllen«, die der Künstler einst an Goethe zur Begutachtung sandte. Der Dichter nahm sie zum Anlaß für sein umfangreichstes Werk über zeitgenössische Kunst: »Wilhelm Tischbeins Idyllen«. Auch die »Sibyllinischen Bücher«, die nun wiedergekehrt sind, waren schon einmal zur Ansicht in Weimar und regten hier zu Dichtungen und literarischen Äußerungen an. Darüber hinaus zählen Tier- und Naturstudien, Kopien nach Hauptwerken der italienischen Renaissance, die Goethe und Tischbein in Italien gemeinsam studierten, sowie Studien von antiken Köpfen zu der reichen Neuerwerbung. Nach Weimar werden die Tischbein-Zeichnungen vom 12. September bis 19. November in Rom und ab 3. Dezember in Hamburg zu sehen sein.

 

Bitte beachten: Ein Pressetermin mit anschließendem Rundgang durch die Ausstellung findet am 6. April um 11 Uhr im Schloßmuseum (1. Etage) statt.

Die Vertreter der Medien sind dazu herzlich eingeladen.

 

 

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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