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Rauminstallation von Rebecca Horn öffnet zum Jahrestag der Befreiung Buchenwalds

Zum Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora am Mittwoch, 11. April, ist die Rauminstallation »Konzert für Buchenwald« von Rebecca Horn im Straßenbahndepot am alten E-Werk von 11 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet.

Die Installation entstand im Rahmen des Europäischen Kulturstadtjahres 1999 in Weimar. Auf einem kurzen Schienenstrang stapeln sich alte, gebrauchte Musikinstrumente samt den dazu gehörigen Lederkoffern. Die Inszenierung dieses stillen Konzerts wurde speziell für den etwa 150 qm großen, fensterlosen Raum des ehemaligen Straßenbahndepots konzipiert und ist somit mit dem Raum untrennbar verbunden. Durch ihren Bezug zu Buchenwald ist auch der Standtort Weimar für die Installation von zentraler Bedeutung. Die international beachtete Arbeit gilt als eines der bedeutendsten Beispiele für das Thema Holocaust in der zeitgenössischen Kunst in Deutschland.

Die Installation wurde 2002 für die Klassik Stiftung Weimar mit großzügiger Unterstützung der Kulturstiftung des Bundes und des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes mit seinem Sparkassen-Kulturfonds sowie der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, der Landesbank Hessen-Thüringen, der SV Sparkassen-Versicherung und der Sparkasse Mittelthüringen angekauft.

Ausstellungsdaten Sonderöffnung
»Konzert für Buchenwald«
Rauminstallation von Rebecca Horn
Mittwoch, 11. April 2018 ? 11–17 Uhr
Straßenbahndepot am alten E-Werk
Am Kirschberg 4 | 99423 Weimar
Eintritt frei

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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