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Reisekutsche kehrt nach Weimar zurück


Die Hochzeitsreisekutsche der Zarentochter Maria Pawlowna (1786 – 1859) geht am Freitag (16. April) wieder auf die Reise nach Weimar. Als erstes von rund 400 Exponaten einer repräsentativen Ausstellung, mit der die Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen vom 20. Juni bis 26. September an die russische Großfürstin und Begründerin von Weimars »Silbernen Zeitalter« erinnert, wird die Kutsche ihren Platz im Stadtschloß einnehmen. Am neuen Standort im Gentzschen Treppenhaus soll der Reisewagen bis zum Ausstellungsbeginn umfassend restauriert werden.
Vor 200 Jahren brachte die in St. Petersburg gefertigte Kutsche die jungvermählte Prinzessin an der Seite des Erbprinzen Carl Friedrich nach Weimar. Für die etwa einen Monat dauernde Reise war das solide Gefährt vor allem praktisch ausgestattet worden. Der dunkelgrün gestrichene Wagenkasten bietet im Innern den Komfort einer Toilette sowie jede Menge Stauraum. Spezielle Vorrichtungen schützen zudem Geld, Schmuck und Dokumente vor unerwünschtem Zugriff.
Die Hochzeitsreisekutsche gehört zur Sammlung historischer Wagen der Stiftung aus der Zeit von 1760 bis 1890, die sich derzeit in einem Außendepot in Bad Sulza befinden. Den Weg nach Weimar wird die Kutsche nicht auf eigenen Rädern, sondern auf einem offenen Transporter zurücklegen.

(Voraussichtliche Ankunft der Kutsche im Stadtschloß: gegen 12 Uhr)

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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