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Rosa von der Schulenburg spricht im Goethe-Nationalmuseum über »Max Liebermann und die Kriegszeit«

Am Mittwoch, 30. September, um 18 Uhr spricht Frau Dr. Rosa von der Schulenburg auf Einladung der Klassik Stiftung im Festsaal des Goethe-Nationalmuseums über »Max Liebermann und die Kriegszeit«.

Sofort nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges waren Wissenschaftler, Journalisten, Schriftsteller und bildende Künstler aller kriegsführenden Nationen wortmächtig zur Stelle. Die geistigen Eliten Europas befürworteten den Krieg, wenngleich mit kontroversen Argumenten. Ein zentraler Aspekt der letztjährigen Jahresausstellung der Klassik Stiftung »Krieg der Geister« war die Frage, warum sich die Mehrzahl der führenden Künstler und Gelehrten in Deutschland zunächst leidenschaftlich für die Kriegsanstrengungen engagierte. Auch der Maler und Grafiker Max Liebermann (1847–1935) gehörte zu diesem Kreis. Der Vortrag von Rosa von der Schulenburg beleuchtet diese wenig bekannte Schaffensphase von Liebermann, in der er u.a. politische Grafiken für Paul Cassirers Künstlerzeitschrift »Kriegszeit« schuf.

Die Kunsthistorikerin und Germanistin Rosa von der Schulenburg, geboren 1958 in Augsburg, lebt als Privatdozentin, Kuratorin und Autorin in Berlin. Seit 2005 leitet sie die Kunstsammlung der Akademie der Künste in Berlin.

Veranstaltungsdaten
»Max Liebermann und die Kriegszeit«
Vortrag von Dr. habil. Rosa von der Schulenburg, Akademie der Künste in Berlin
Mittwoch, 30. September 2015 | 18 Uhr
Goethe-Nationalmuseum | Festsaal
Frauenplan 1 | 99423 Weimar
Der Eintritt ist frei.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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