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Rundgang zum UNESCO-Welterbetag im Ettersburger Schlosspark

Am Sonntag, 01. Juni 2008, 11 Uhr, lädt die Klassik Stiftung anlässlich des UNESCO-Welterbetages zu einer Führung durch den Ettersburger Schlosspark ein. Der Rundgang mit dem langjährigen Ettersburger Schlossgärtner Andreas Kühn soll Einblicke in die Geschichte dieser wertvollen Gartenanlage geben, die seit 1998 Teil des UNESCO-Welterbes „Klassisches Weimar“ ist.

Bereits seit dem 17. Jahrhundert diente der Ettersberg den Weimarer Herzögen als Jagdgebiet. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde das Jagdschloss mit den dazugehörigen Parterres errichtet. Bekannt wurde die Schlossanlage durch die Herzogin Anna Amalia, die von 1776-1780 ihren Sommersitz auf Schloß Ettersburg einrichtete. Hier traf sich ihr literarisch-musikalischer Kreis, dem u.a. Wieland, Goethe, Herder und Musäus angehörten.

Mit der Übernahme des Schlosses durch Carl Alexander, dem Urenkel Anna Amalias, im Jahr 1842 begann eine zweite kulturelle Hochzeit. Mit seinem Einzug in das Schloss ließ der junge Erbgroßherzog nach Plänen von Eduard Petzold die Parterres umgestalten und den gesamten Park erweitern. 1845 erfolgte auf Anregung des Fürsten Hermann von Pückler-Muskau die Erweiterung der Schlossallee, einer Schneise des alten Jagdsterns, zum sogenannten Pücklerschlag.

Das 1998/99 initiierte Projekt »Zeitschneise« greift den Pücklerschlag und die Grünhausallee, zwei der zehn Schneisen des ehemaligen Jagdsterns, auf. Diese Achse verbindet Schloss Ettersburg und das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald und erinnert so an die wechselvolle Geschichte des Ettersberges.

 
Veranstaltungsdaten
UNESCO-Welterbetag
Anna Amalia, Pückler, Petzold – Die Wandlungen des Ettersburger Parkes
Führung mit Andreas Kühn
Sonntag, 01. Juni 2008 | 11:00 Uhr
Ort: Schlosspark Ettersburg
Die Teilnahme ist kostenlos

 
Für weitere Informationen steht Ihnen Saskia Helin unter den Telefonnummern 03643 | 545-113 und 0172 | 79 999 59 zur Verfügung.

 

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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