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Sadik Al-Azm, Preisträger der Goethe-Medaille 2015, spricht am 26. Mai über die Säkularisierung in Europa und der arabischen Welt

Zum Rahmenprogramm der Landesausstellung

Am Donnerstag, 26. Mai, um 19 Uhr findet im Weimarer Stadtschloss ein Gespräch zwischen dem syrischen Philosophen Sadik Al-Azm und Christian Meier, Frankfurter Allgemeine Zeitung, statt. Das Gespräch unter dem Titel »Nicht Staaten, sondern Menschen haben Religion« gehört zum Rahmenprogramm der Thüringer Landesausstellung 2016 »Die Ernestiner. Eine Dynastie prägt Europa«. 

Al-Azm führt den Ursprung der staatlichen Neutralität gegenüber Religionen in Europa auf den Dreißigjährigen Krieg und den westfälischen Frieden zurück. In seinen Äußerungen und Schriften tritt er für eine Säkularisierung der islamischen Staaten ein und sieht eine Zivilgesellschaft im Sinne eines »urbanen Islam« als mögliche Zukunft für arabische Länder an.

Sadik Al-Azm, geboren 1934 in Damaskus, studierte Philosophie und unterrichtete als Professor unter anderem in Damaskus, Princeton und Berlin. 2012 erhielt er politisches Asyl in Deutschland. Für seinen Einsatz für freie Meinungsäußerung, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie erhielt er vergangenes Jahr die Goethe-Medaille.

Christian H. Meier studierte Geschichts- und Islamwissenschaft und ist in der politischen Redaktion der Frankfurter Allgemeine Zeitung für die Berichterstattung des Nahen Ostens zuständig.

Veranstaltungsdaten

»Nicht Staaten, sondern Menschen haben Religion«
Der syrische Philosoph Sadik Al-Azm über Säkularisierung in Europa und der arabischen Welt
Eine Veranstaltung im Rahmen der Thüringer Landesausstellung 2016 »Die Ernestiner. Eine Dynastie prägt Europa«
Donnerstag, 26. Mai 2016 | 19 Uhr
Stadtschloss Weimar | Festsaal
Burgplatz 4 | 99423 Weimar
Karten sind an der Kasse des Weimarer Schlossmuseums erhältlich. Der Eintritt beträgt für Erwachsene 3 Euro, ermäßigt 1 Euro.
Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben freien Eintritt.

Mehr zur Thüringer Landesausstellung unter ernestiner 2016.de

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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