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Sanierung der Großen Grotte im Schlosspark Belvedere schreitet voran – Altan wieder für Parkbesucher geöffnet

Die Große Grotte ist eine der markantesten und ältesten Architekturen im Schlosspark Belvedere. Sie entstand in der Mitte 18. Jahrhunderts als Grottenbauwerk mit Wasserscherzen im Inneren und wurde im Verlaufe des 19. Jahrhunderts mehrfach umgestaltet. Vom Platz vor dem Grotteneingang und besonders von oben, vom Altan, boten sich schöne Aussichten mit verschiedenen Blickachsen zum Beispiel ins Possenbachtal, zur großen Fontäne und auf die Forstwiese. Im Laufe der Zeit verschlechterte sich der Zustand des Bauwerks stetig. Nach einzelnen Sicherungs- und Wiederherstellungsmaßnahmen in den 1970er und 1990er Jahren wurde eine komplexe Sanierung des gesamten Bauwerks immer dringlicher.

Im Rahmen des Investitionsprogramms für die nationalen UNESCO-Welterbestätten stellte die deutsche Bundesregierung neben finanziellen Mitteln für die Sanierung der Orangerie Belvedere auch Gelder für die Sicherung und Restaurierung der Großen Grotte bereit. In einem ersten Bauabschnitt konnte die Klassik Stiftung Weimar Maßnahmen zur Gebäudeabdichtung und konstruktiven Sicherung sowie Naturstein- und Schlosserarbeiten durchführen. Parkbesucher können den Altan der Grotte nun wieder betreten und die Aussicht in den Park hinein genießen. Für ihre Sicherheit sorgt ein neues unauffälliges Metallgeländer. Im Frühjahr 2014 setzt die Stiftung die Wiederherstellungsmaßnahmen im Inneren und im Umfeld der Grotte fort.

Bei Schnee und Eisglätte ist der Zugang zum Altan aus Sicherheitsgründen gesperrt.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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