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Schillerhaus bei Gasexplosion beschädigt


Das historische Schillerhaus in Weimar ist am Freitagmorgen bei einer Gasexplosion an einem gegenüberliegenden Bratwurststand in Mitleidenschaft gezogen worden. An der Fassade des Hauses gingen nahezu alle Scheiben zu Bruch und Fensterrahmen wurden nach innen gedrückt. Auch die massive historische Eingangstür zur Schillerstraße und ein Bereich des Daches wurden beschädigt. Gemildert wurden die Auswirkungen der Explosion durch ein Baugerüst und entsprechende Planen, die wegen Dacharbeiten derzeit das Dichterhaus verhüllen.
Im Inneren kamen Grafiken und ein Spiegel aus Schillers Besitz zu Schaden, außerdem verschiedene Draperien. Die genaue Schadenssumme kann momentan noch nicht beziffert werden, sie liegt nach ersten Einschätzungen bei mindestens 50 000 Euro. Voraussichtlich bis zum 11. Dezember muß das Schillerhaus geschlossen bleiben. In dieser Zeit werden das Liszthaus und das Kirms-Krackow-Haus geöffnet sein.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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