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»Schillers Schädel – Physiognomie einer fixen Idee« endet – 3.822 Besucher sahen vielbeachtete Ausstellung im Schiller-Museum

Mit einer thematischen Führung beschloss Hellmut Seemann, Präsident der Klassik Stiftung Weimar, gestern die Ausstellung »Schillers Schädel – Physiognomie einer fixen Idee«. Insgesamt besuchten 3.822 Personen die von der nationalen und internationalen Presse vielbeachtete Schau, die seit dem 24. September 2009 im Schiller-Museum zu sehen war.

Mit der von Hellmut Seemann kuratierten Ausstellung zog die Klassik Stiftung ein Resümee der Forschungen um Schillers Schädel und untersuchte die über zwei Jahrhunderte wirkmächtige »fixe Idee«, die Echtheit der prominenten Dichterreliquie wissenschaftlich zu bestätigen. Ausgangspunkt war das Projekt »Der Friedrich-Schiller-Code«, das der Mitteldeutsche Rundfunk Landesfunkhaus Thüringen 2006 initiierte und bis 2008 gemeinsam mit der Klassik Stiftung Weimar durchgeführt hatte. Umfangreiche DNA-Analysen hatten bewiesen, dass keiner der beiden mutmaßlichen Schiller-Schädel tatsächlich dem Dichter zugeschrieben werden kann. Begleitend zur Ausstellung ist im Wallstein-Verlag eine umfangreiche Publikation erschienen.


Publikation

Schillers Schädel -- Physiognomie einer fixen Idee
Hrsg. von Jonas Maatsch und Christoph Schmälzle
ca. 240 Seiten mit ca. 200 überwiegend farbigen Abbildungen
ISBN 978-3-8353-0575-5
Wallstein-Verlag, ca. 29 Euro

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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