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Schillers Werkhandschriften vorm Tintenfraß bewahrt

Mit der Vorstellung restaurierter Handschriften Friedrich Schillers beginnt die Freundesgesellschaft des Goethes- und Schiller-Archivs Weimar e.V. am 3. März eine Reihe von Veranstaltungen, die Einblicke in die Arbeit des ältesten deutschen Literaturarchivs bieten soll. Präsentiert werden etwa 50 von 300 restaurierten Blättern der Werkmanuskripte des Dichters, darunter Vorstudien zum »Wilhelm Tell« und zum »Demetrius«, die durch Tintenfraß, Verschmutzungen und zahlreiche Gebrauchsspuren zum Teil akut gefährdet waren. Die Restaurierung wurde durch eine Spende der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung möglich.
Die im Vorjahr gegründete Freundesgesellschaft, die sich vor allem für die Erhaltung bedrohter Archivbestände einsetzen will, lädt zum Auftakt ihrer Veranstaltungsreihe zu einem Pressetermin am 1. März, 14 Uhr, in das Goethe- und Schiller-Archiv, Hans-Wahl-Straße 4, ein.
Der Vorsitzende der Gesellschaft, Dr. Jürgen Seifert, und Archivdirektor Dr. Jochen Golz werden über Ziele und Programm der Freundes-gesellschaft informieren und auch Beispiele der restaurierten Schiller-Autographen zeigen.
Die Präsentation der Handschriften, bei der Restauratorin Nicole Stiebel Schadensbilder und entsprechende Restaurierungsmaßnahmen erläutern wird, findet am 3. März, 17 Uhr, im Goethe- und Schiller-Archiv statt.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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