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Schillers Wohnhaus weiter geschlossen


Das bei der Explosion eines benachbarten Imbißstandes beschädigte Schillerhaus in Weimar kann frühestens im Januar 2005 wieder für Besucher geöffnet werden. Nach den noch laufenden Reparaturen an Dach und Fenstern wird vor allem die Beseitigung von Folgeschäden in den Innenräumen mehr Zeit in Anspruch nehmen, als zunächst absehbar war. Neben Verputz-, Reinigungs-und Malerarbeiten müssen u.a. Risse in den historischen Tapeten behandelt und Gardinen neu angefertigt werden. Schäden durch Glassplitter an einzelnen Möbelstücken, darunter auch an Schillers Schreibtisch, sind zum Teil nur schwer zu beheben und erfordern eine aufwendige Restaurierung.
Bei dem Unglück vor knapp zwei Wochen waren nahezu alle Fenster in dem historischen Gebäude zu Bruch gegangen, Rahmen und die massive Eingangstür nach innen gedrückt sowie ein Teil des Daches beschädigt worden. Im Innenbereich sind vor allem die Räume der zweiten Etage mit Schillers Arbeitszimmer betroffen. Ein Spiegel aus Schillers Besitz, Grafiken und Möbel kamen zu Schaden. Das Haus, in dem Schiller mit seiner Familie von 1802 bis zu seinem Tod 1805 lebte, mußte für die jetzt laufenden Wiederherstellungsarbeiten weitgehend geräumt werden. Die Schadenssumme liegt nach bisherigen Einschätzungen zwischen 50 000 und 60 000 Euro.
Parallel zu den Reparaturen am Dichterhaus wird die im September begonnene Sanierung des Spitzdaches abgeschlossen. In der nächsten Woche fallen Gerüst und Planen und geben den Blick auf die Fassade wieder frei.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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