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Seltene Autographen, Filme und Musik zur Museumsnacht


Originelle Neuerwerbungen der letzten zwei Jahre stellt das Weimarer Goethe- und Schiller-Archiv zur Museumsnacht am 17. Mai von 18 bis 23 Uhr vor. Neben einer von Goethes Kunstfreund Johann Heinrich Meyer ausgefertigten Bierbestellung für den Haushalt des Dichters am Frauenplan und einem Brief des schottischen Dichters Thomas Carlyle, der als ein seltenes Zeugnis für Carlyles frühe Bemühungen um Goethes Dichtungen gilt, stehen vor allem Autographen heute weniger bekannter oder vergessener Persönlichkeiten im Mittelpunkt der kleinen Schau. Erinnert wird u.a. an den jüdischen Schriftsteller und Verfasser einer Schillerbiografie Eduard Boas, die Musikerfamilie Häser und den Weimarer Pflanzenmaler und Fotografen Paul Dobe. Insgesamt sind 20 Neuerwerbungen zu sehen. Führungen werden stündlich von 18.30 bis 21.30 Uhr angeboten.
Im E-Werk werden zur Museumsnacht vor dem Hintergrund der seit letztem Jahr wieder zugänglichen Installation »Konzert für Buchenwald« von Rebecca Horn um 19.30 und um 20.30 Uhr Kurzfilme der Künstlerin gezeigt. Zu sehen sind acht Performances und ein Epilog mit dem Titel »Berlin-Übungen in neun Stücken«.
Die Museen der Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen sind zur Museumsnacht von 18 bis 24 Uhr geöffnet. Sonderführungen gibt es im Nietzsche-Archiv (stündlich von 19 bis 22 Uhr) und im Bauhaus-Museum (18 und 22.30 Uhr).
Musiker der Staatskapelle Weimar spielen im Goethe-Nationalmuseum (18.15 und 21 Uhr), im Foyer des Schiller-Museums (ab 18.30 Uhr), im Wittumspalais (Festsaal:18.30 und
21 Uhr/ Hof: 19 und 20.30 Uhr), im Nietzsche-Archiv (20.30 Uhr), im Schloßmuseum (Festsaal: 19.30 und 22 Uhr/ 2. Etage: 19 und 21.30 Uhr/ Balkon zum Innenhof: 23 Uhr) sowie im Neuen Museum (19.30 und 22.30 Uhr). Im Liszthaus findet ab 20 Uhr ein Konzert mit Schülern des Musikgymnasiums Belvedere statt.
Im Schloßmuseum wird zur Museumsnacht u.a. das Paradebett der russischen Großfürstin Maria Pawlowna gezeigt, das um 1800 in St. Petersburg gefertigt wurde und mit dem Brautschatz der Zarentochter vor knapp 200 Jahren nach Weimar kam. Das leider nicht mehr vollständig erhaltene, monumentale Bett mit Baldachin soll bis zum kommenden Jahr, wo es zu den Prunkstücken einer großen Maria Pawlowna gewidmeten Ausstellung gehören wird, umfangreich restauriert werden. Um die Kosten von rund 25 000 Euro aufbringen zu können, ist die Stiftung auf Hilfe angewiesen und bittet die Besucher der Museumsnacht um Spenden für dieses Restaurierungsvorhaben.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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