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Sichten auf Rom – Zeichnerische Entdeckungen auf den Spuren Goethes

Individuelle Sichten auf das „alte“ und das „neue“ Rom versammelt eine Ausstellung mit Arbeiten von Barbara Camilla Tucholski, die vom 31. März bis 11. Juni in Goethes Haus am Frauenplan in Weimar gezeigt wird. Zu sehen sind 75 der mehr als 600 Zeichnungen, mit denen die Künstlerin als Stipendiatin der Casa di Goethe von Ende Oktober 2003 bis Februar 2004 ihre Eindrücke von Italiens Hauptstadt in charakteristischen Momentaufnahmen festhielt.

Barbara Camilla Tucholski erkundete Rom auf den Spuren Goethes und mit seiner „Italienischen Reise“ im Gepäck: Im zeichnerischen Dialog mit dem Dichter besuchte sie die berühmten Orte, Kunstwerke und Bauten und ließ sich von Goethes Sicht auf die Dinge inspirieren. Entstanden sind mit Bleistift zügig aufs Papier gebrachte Bildchiffren. Zu den meist in Serien wiederkehrenden Motiven gehören die Porta del Popolo, durch die seit jeher die Reisenden aus dem Norden die Stadt betraten, Goethes Wohnung in Rom, die heutige Casa di Goethe, der Blick auf die Via del Corso und der Petersdom. Außerdem Architektur, Pflanzen und Menschen in der Vielfalt ihres Zusammenspiels. Das Prinzip von Polarität und Steigerung, das Goethe in der Botanik und der Architektur beobachtet, zeichnet und beschreibt, findet sich in den Blättern von Barbara Camilla Tucholski auf originelle Weise wieder.

Weimar ist nach Rom die zweite Station der Schau, die die Klassik Stiftung Weimar in Zusammenarbeit mit der Casa di Goethe zeigt.

Barbara Camilla Tucholski (Jahrgang 1947) lebt und arbeitet in Deutschland, Österreich und Italien. Einzelausstellungen von ihr waren in zahlreichen deutschen Städten sowie u. a. in Amiens, Amsterdam und Wien zu sehen.

 

Bitte beachten: Eine Presse-Vorbesichtigung findet am 29. März, 14 Uhr, statt.

Die Vertreter der Medien sind dazu herzlich eingeladen.

 

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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