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Sitzung des Stiftungsrats der Klassik Stiftung Weimar – Planungsauftrag an AFF Architekten für das Weimarer Stadtschloss

In seiner heutigen Sitzung unter dem Vorsitz von Thüringens Kulturminister Christoph Matschie hat der Stiftungsrat der Klassik Stiftung Weimar den Sachstand zur Gesamtplanung des Weimarer Stadtschlosses beraten. Im Bieterverfahren für diese Maßnahme hat sich das Büro AFF Architekten aus Berlin durchgesetzt. Martin und Sven Fröhlich stellten ihre Arbeitsweise und wichtige Projekte ihres Büros im Stiftungsrat vor. Stiftungsratsvorsitzender Christoph Matschie unterstreicht: »Ziel der Generalsanierung des Schlosses ist es, die ehemalige Residenz des Großherzoglichen Hauses Sachsen-Weimar-Eisenach im Sinne des Gesamtkonzeptes ›Kosmos Weimar‹ zum Zentrum der Klassik Stiftung Weimar zu entwickeln. Wir stehen vor einer äußerst komplexen baulichen wie auch kulturpolitischen Aufgabe. Wir sind überzeugt, die baufachliche Begleitung in gute Hände gelegt zu haben.«

Referenzprojekte des jungen Büros belegen die besondere Eignung für die denkmalgerechte Wiederherstellung historischer Bauwerke. So zeichneten AFF Architekten für die Sanierung von Schloss Freudenberg in Freiberg inklusive des Innenausbaus für die Ausstellung »Terra Mineralia« verantwortlich sowie für den Ausbau des Georgenbaus am Dresdner Schloss. Für das »Zentrum Taufe St. Petri-Pauli« in Lutherstadt Eisleben wurden AFF kürzlich mit dem Architekturpreis des Landes Sachsen-Anhalt ausgezeichnet. »Wenn wir das Stadtschloss in den kommenden Jahren zur neuen Mitte der Klassik Stiftung entfalten, entstehen dabei für die museale Präsentation, die Bildungsarbeit und für die Veranstaltungen der Stiftung attraktive Perspektiven. Besucher werden das alte Schloss ganz neu erleben können«, so Hellmut Seemann, Präsident der Klassik Stiftung. Als nächster Schritt erfolgt nach der Konzeptphase bis Herbst 2013 die Auswahl der Fachplaner.

Darüber hinaus nahm der Stiftungsrat den Sachstandsbericht der Klassik Stiftung zu den Hochwasserschäden in ihren Parkanlagen Anfang Juni zur Kenntnis. Zur Bewältigung dieser Schäden in Höhe von fast einer Million Euro ist die Stiftung bemüht, über die nötigen Umschichtungen im institutionellen Haushalt hinaus Förderungen aus den aufgelegten Sonderfinanzhilfeabkommen zu erhalten. Hierzu wird sie entsprechende Anträge stellen.

Für den Wissenschaftlichen Beirat wählte der Stiftungsrat fünf neue Mitglieder:

  • Prof. Dr. Marianne Dörr, Direktorin der Universitätsbibliothek Tübingen 
  • Dr. Hartwig Fischer, Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden 
  • Prof. Dr. Hans-Rudolf Meier, Professor für Denkmalpflege und Baugeschichte an der Bauhaus-Universität Weimar 
  • Prof. Dr. Birgit Recki, Professorin für Philosophie an der Universität Hamburg 
  • Dr. Samuel Wittwer, Direktor Schlösser und Sammlungen der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg

Die neuen Mitglieder werden ab dem 1. August 2013 dem Beirat angehören.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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