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»Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen« ab 2003


Ab Januar 2003 werden die Stiftung Weimarer Klassik und die
Kunstsammlungen zu Weimar unter einem Dach und Namen arbeiten.
Über die nächsten Schritte bei der Zusammenführung beider
Institutionen, über Struktur und Finanzierung hat sich der Stiftungsrat
der Stiftung Weimarer Klassik heute (Freitag) in Weimar verständigt.
Das vom Stiftungsrat beschlossene Strukturkonzept sieht für die
gemeinsame »Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen«
mindestens sechs Direktionen vor, in denen die korrespondierenden
und sich ergänzenden Sammlungen beider Institutionen
zusammengeführt werden. Die Einzelheiten werden der Präsident der
Stiftung Weimarer Klassik, Hellmut Seemann, und der Direktor der
Kunstsammlungen zu Weimar, Prof. Dr. Rolf Bothe, bis zur nächsten
Stiftungsratssitzung im März abstimmen. Außerdem soll ab Januar 2002
eine Arbeitsgruppe mit Mitarbeitern beider Häuser die personelle und
organisatorische Fusion in die Wege leiten. Das Modell der neuen
Stiftung soll zunächst in einem Zeitraum von zwei Jahren erprobt
werden.
Ziel der Neuordnung ist nach den Worten des Stiftungspräsidenten eine
stärkere Vernetzung einzelner Bereiche und Bestände, die es
ermöglicht, die Sammlungen in ihrem historischen, von der Aufklärung
bis zur Gegenwart reichenden Zusammenhang erfahrbar zu machen. Für
die erweiterte Stiftung komme es darauf an, sich zu einem international
ausstrahlenden Zentrum der Kultur, der Wissenschaft und der Bildung
zu entwickeln. Ein Finanzierungsabkommen, in dem die Zuwendungen
von Bund, Land und der Stadt Weimar für die Stiftung festgeschrieben
werden, soll in den nächsten Wochen unterzeichnet werden und einen
jährlichen Etat von ca. 36 Millionen Mark zunächst bis 2006 sichern.
Der Werkausschuss der Kunstsammlungen zu Weimar wird Mitte
Dezember über die Zusammenführung und damit zusammenhängende
Fragen beraten.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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