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Stiftungsrat beschließt Wirtschaftsplan 2004

Seit 2002 und bis 2006 wird die Stiftung Weimarer Klassik und Kunstsammlungen gemäß der Finanzierungsvereinbarung zwischen Land, Bund und Stadt mit jährlichen Zuwendungen in Höhe von 14,3 Millionen Euro ausgestattet. Zusätzlich stellen Bund und Land jährlich 4,3 Millionen Euro Projektmittel für die Erweiterung der Herzogin Anna Amalia Bibliothek bereit. Durch steigende Kosten bei der Stiftung – allein die tariflichen Erhöhungen der Jahre 2003 und 2004 machen für die Stiftung jeweils ca. 400.000 Euro aus – ist die Stiftung trotz dieser festen Finanzierungsgrundlage gezwungen, innerhalb ihres Wirtschaftsplanes im kommenden Jahr fast 1,3 Millionen Euro umzuschichten. Deshalb können offene und freiwerdende Stellen 2004 nicht wieder besetzt werden. Betroffen sind aber auch die Bereiche Veranstaltungen und Ausstellungen, Bauunterhaltung, Restaurierungsvorhaben sowie die Museen. Unverändert geöffnet bleiben die großen Einrichtungen der Stiftung, das Goethe-Nationalmuseum, das Bauhaus-Museum, das Schillerhaus und das Schloßmuseum. Das Liszt-Haus, das Römische Haus, das Nietzsche-Archiv sowie die Schlösser in Tiefurt, Kochberg und Dornburg werden künftig von November bis März geschlossen. Die Goethehäuser in Gabelbach und Stützerbach sowie das Schillermuseum in Bauerbach sind im Winterhalbjahr an den Wochenenden geöffnet.
Die Stiftung bereitet für 2004 die Ausstellung über die Zarentochter Maria Pawlowna, die 1804 nach Weimar kam, vor. Weitere Ausstellungspläne der Stiftung müssen aufgegeben oder verschoben werden, wenn nicht zusätzliche Projektmittel von den Zuwendungsgebern oder von dritter Seite zur Verfügung gestellt werden. Die Stiftung zeigte sich zuversichtlich, daß für die notwendigen Vorbereitungskosten für die geplante Schiller-Jubiläumsausstellung 2005 Projektmittel in 2004 zur Verfügung stehen werden.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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