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Stiftungsrat stellt Weichen für das neue Bauhaus-Museum

In seiner heutigen Sitzung hat der Stiftungsrat der Klassik Stiftung Weimar unter Vorsitz des Thüringischen Kultusministers Christoph Matschie dem Vertrag zwischen der Klassik Stiftung Weimar und der Stadt Weimar zugestimmt. Nach der Verkündung des Votums der Expertenkommission zur Standortfrage des neuen Bauhaus-Museums war die Stiftung beauftragt worden, einen Vertrag mit der Stadt zu verhandeln. Mit dem Vertrag verpflichtet sich die Stadt grundsätzlich, die von der Expertenkommission empfohlenen Optimierungen für den Standort Weimarhallenpark umzusetzen. Dazu zählen die Veränderung der Straßenführung am Standort Weimarhallenpark, die Öffnung des Standorts zum Weimarhallenpark sowie die Entwicklung eines Vorfeldes zwischen dem neuen Bauhaus-Museum und der Weimarhalle. Naturgemäß können die tatsächlich durch die Stadt zu bewirkenden Maßnahmen erst nach der Durchführung und Entscheidung eines entsprechenden Wettbewerbs festgelegt werden. Die Stiftung verpflichtet sich gegenüber der Stadt, diesen Wettbewerb, der von der Stiftung ausgelobt werden wird, in allen wichtigen Punkten mit der Stadt Weimar abzustimmen. Darüber hinaus hat sich die Stadt verpflichtet, der Stiftung das Grundstück in dem Umfang, der zur Realisierung des im Wettbewerb siegreichen Bebauungsvorschlags erforderlich ist, unentgeltlich zu übertragen.

Mit diesem Vertrag ist eine wichtige Grundlage für die Auslobung des Architektenwettbewerbs und damit die Voraussetzung für eine Verwirklichung des neuen Bauhaus-Museum am Weimarhallenpark geschaffen. Die heutige Entscheidung des Stiftungsrats steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Stadtrats.

Der Beschluss des Stiftungsrates vom 15. Juli 2009, der den Theaterplatz als Standort für das neue Bauhaus-Museum empfohlen hatte, wurde aufgehoben.

Für weitere Informationen steht Ihnen Silke Oldenburg unter der Telefonnummer 03643 | 545-104 zur Verfügung.

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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