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Tagung in der Herzogin Anna Amalia Bibliothek diskutiert »Die Zukunft des Sammelns an wissenschaftlichen Bibliotheken«

Zum Tagungsprogramm

Am Dienstag und Mittwoch, 26. und 27. April, findet im Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek eine Tagung zur »Zukunft des Sammelns an wissenschaftlichen Bibliotheken« statt. Auf Einladung Michael Knoches, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, und Klaus Kempfs, Bayerische Staatsbibliothek, diskutieren die Referentinnen und Referenten der Tagung über eine Neudefinition des bibliothekarischen Sammlungsauftrags.

Jahrhundertelang waren Umfang und Auserlesenheit der Sammlung das Kriterium für den Rang einer Bibliothek. Der »Bestandsaufbau« galt als vornehmste Aufgabe des wissenschaftlichen Bibliothekars. Heute hingegen sind digitale Publikationen überall verfügbar, wodurch sich für das bibliothekarische Konzept des Sammelns die Sinnfrage stellt. In welcher Form das vorsorgende Sammeln noch zum Aufgabenfeld der Bibliotheken gehört und welchen Veränderungen dieses Feld insgesamt unterworfen ist, thematisieren unter anderem die Vorträge »Das kulturelle Gedächtnis zwischen materiellem Speicher und digitaler Diffusion« von Aleida Assmann sowie »Libraries, Books, and the Digital Future« von Robert Darnton.

Veranstaltungsdaten

»Die Zukunft des Sammelns an wissenschaftlichen Bibliotheken«
Tagung
26. und 27. April 2016 | Di ab 11 Uhr, Mi ab 9.30 Uhr
Herzogin Anna Amalia Bibliothek | Studienzentrum (Kubus)
Platz der Demokratie 4 | 99423 Weimar

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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