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Tagungsband „Das ‚deutsche Buch’ in der Debatte um nationale Identität und kulturelles Erbe“ wird präsentiert

Heute Abend stellt die Klassik Stiftung Weimar den von Michael Knoche, Justus H. Ulbricht und Jürgen Weber herausgegebenen Tagungsband „Das ‚deutsche Buch’ in der Debatte um nationale Identität und kulturelles Erbe“ im neuen Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek vor.

Kultur- und Literaturwissenschaftler, Historiker, Bibliothekare und der Schriftsteller Friedrich Dieckmann suchen darin als Autoren nach einer Antwort auf die Frage, welche historischen und ideologischen Voraussetzungen dem ‚deutschen Buch’ zugrunde liegen. Der Begriff ‚deutsches Buch’ tauchte nicht nur in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – insbesondere im Nationalsozialismus – auf, sondern wird auch heute noch oft verwendet. In diesem Zusammenhang ergeben sich weitergehende Fragen, etwa welche Rolle das ‚deutsche Buch’ im Nationalsozialismus und in der DDR spielte, wie es die nationale Identität heute beeinflusst und wie es im Ausland gesehen wird.

Gefragt wird auch nach den Akteuren und Institutionen, die Inhalte, Kanonisierung und Förderung eines je anders definierten „deutschen Buches“ bestimmt haben – in den Blick geraten dabei Autoren, Verleger und Zensoren, Messen und bibliophile Gesellschaften, aber auch der Kulturbund der DDR und die Leseforschung. Nicht zuletzt werden aktuelle Förderprogramme für das „deutsche Buch“ diskutiert.

Das „deutsche Buch“ in der Debatte um nationale Identität und kulturelles Erbe.
Herausgegeben im Auftrag der Klassik Stiftung Weimar / Herzogin Anna Amalia Bibliothek von Michael Knoche, Justus H. Ulbricht und Jürgen Weber.
Wallstein Verlag Göttingen.
230 Seiten, 10 Abbildungen, broschiert. 14 x 22,2 cm.
ISBN-10: 3-8353-0062-8
ISBN-13: 978- 3-8353-0062-0
28,00 Euro

Buchpräsentation am Mittwoch, 25. Oktober 2006, 19 Uhr,
Bücherkubus im Studienzentrum der Herzogin Anna Amalia Bibliothek,
Platz der Demokratie 4,
99423 Weimar

Vorhaben der Klassik Stiftung Weimar werden gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und den Freistaat Thüringen, vertreten durch die Staatskanzlei Thüringen, Abteilung Kultur und Kunst.

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